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Die Flugkampagne SANAT untersuchte den Ursprung und Transport von Aerosolen in der antarktischen Atmosphäre, an denen sich Wolken bilden – Das erste Mal auch weit im Landesinneren.
Pressemitteilung

Wie bilden sich Wolken in der Antarktis? Erste fluggestützte Aerosol-Messungen seit 20 Jahren

Im Klimasystem der Erde trägt die Antarktis entscheidend dazu bei, Sonnenstrahlung in den Weltraum zu reflektieren. Dabei spielen die großen weißen Eisflächen und Wolken eine wichtige Rolle. Wie Wolken in der Antarktis entstehen, mit der Atmosphäre wechselwirken und von welcher Bedeutung Aerosole hierbei sind, ist jedoch noch nicht ausreichend erforscht. Mit der Flugkampagne SANAT wollen das Alfred-Wegener-Institut, das Leibniz-Institut für Troposphärenforschung und das Max-Planck-Institut für Chemie dazu beitragen, diese Wissenslücke zu schließen. Die…
Am 20. März 2026 übernimmt der Glaziologe Prof. Hajo Eicken die wissenschaftliche Leitung des Alfred-Wegener-Instituts (AWI).
Pressemitteilung

Prof. Dr. Hajo Eicken wird neuer Leiter des Alfred-Wegener-Instituts

Am 20. März 2026 übernimmt der Glaziologe die wissenschaftliche Leitung des Alfred-Wegener-Instituts, Helmholtz-Zentrum für Polar- und Meeresforschung (AWI). Bislang leitete er als Direktor das International Arctic Research Center der Universität von Alaska in Fairbanks.
Polarstern im westlichen Weddellmeer
Pressemitteilung

Aufbruch in eine Region im Umbruch

Mit dem Auslaufen des Forschungsschiffes Polarstern aus Punta Arenas (Chile) soll am Wochenende die internationale Expedition „Summer Weddell Sea Outflow Study“ (SWOS) beginnen. Bis Anfang April untersucht ein multidisziplinäres internationales Forschungsteam den nordwestlichen Teil des Weddellmeeres – ein Gebiet von zentraler Bedeutung für das globale Klima- und Ozeansystem, das wegen schwieriger Eisbedingungen jedoch ausschließlich von Forschungseisbrechern wie der Polarstern vor Ort erkundet werden kann.
Meteorologisches Observatorium Ozonsonde. Meteorological Observatory Ozonde Sonde.
Pressemitteilung

AWI und Uni Bremen können gefährdete Klima- und Umweltdaten weiterhin sichern

Bereits im Jahr 2025 haben das Alfred-Wegener-Institut (AWI) und die Uni Bremen umfangreiche Datensätze aus den USA gesichert. Nun hat die Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG) rund 860.000 Euro Förderung bewilligt, um auf Basis der Datenplattform PANGAEA gefährdete Daten systematisch zu identifizieren und langfristig zu sichern.
Grönlandwale scheinen sich unter dem Meereis nordwestlich von Spitzbergen fortzupflanzen, während sie das offene Wasser in der östlichen Framstraße als Durchzugsgebiet nutzen.
Pressemitteilung

Was Rufen und Singen über Grönlandwale verrät

Grönlandwale scheinen sich unter dem Meereis nordwestlich von Spitzbergen fortzupflanzen, während sie das offene Wasser in der östlichen Framstraße als Durchzugsgebiet nutzen. Zu diesem Ergebnis kommen Forschende der Gruppe Ozeanische Akustik am Alfred-Wegener-Institut, die mit Unterwasserrekordern die Rufe von Grönlandwalen aufzeichneten und mittels künstlicher Intelligenz auswerteten. Sie veröffentlichen ihre Studie zur Habitatnutzung des Grönlandwals in Abhängigkeit von der Meereisbedeckung jetzt in der Fachzeitschrift Scientific Reports.
Dauertau-Gebiet "Slump D" auf Herschel Island, Yukon,Kanada
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Erheblicher Teil des organischen Kohlenstoffs im Arktischen Ozean stammt vom Land

Durch den Klimawandel und die damit verbundenen steigenden Temperaturen tauen immer mehr gefrorene Böden in der Arktis auf. Dabei löst sich Material, das große Mengen organischen Kohlenstoff enthält, der in den zentralen Arktischen Ozean abfließt. In einer neuen Studie haben Forschende unter der Leitung des Alfred-Wegener-Instituts quantifiziert, wie viele organische Stoffe von Land sich im Arktischen Ozean ansammeln. Anhand von chemischen Fingerabdrücken konnten sie beurteilen, wie schnell diese abgebaut werden und dadurch zusätzliches CO2 an den Ozean…
Polarstern vor der Kaiserschleuse.
Pressemitteilung

Mit Forschungsgeist auf hoher See

An Bord des Forschungsschiffs Polarstern taucht eine internationale Gruppe junger Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler in die faszinierende Welt der Meeresforschung ein. Sie erlernen nicht nur die grundlegenden Methoden der Ozeanografie, sondern auch die Kunst, Wissenschaft verständlich und begeisternd zu vermitteln. Bereits zum fünften Mal organisiert das Alfred-Wegener-Institut dieses außergewöhnliche Training gemeinsam mit zahlreichen Partnern – in diesem Jahr erneut unter der Leitung von Professorin Karen Wiltshire (jetzt am Trinity College in…
Schmelzwassersee auf dem 79 Grad Nord Gletscher
Pressemitteilung

ERC Synergy Grant: Der Weg des Schmelzwassers auf Grönlands Gletschern

Der oberste Teil des Grönländischen Eisschildes besteht an den meisten Stellen aus Firn – einer Art komprimierter Schnee mit unzähligen Lufteinschlüssen. Wenn im Sommer Schnee und Eis schmelzen, saugt dieser einen Großteil des Schmelzwassers auf wie ein Schwamm und schützt so die Eismassen unter ihm. Mit dem Anstieg der arktischen Temperaturen entsteht immer mehr Schmelzwasser, das in den Firn einsickern kann. Wie genau diese Veränderungen aussehen und – noch wichtiger - wie sie sich auf den gesamten grönländischen Eisschild auswirken, ist bisher noch…
Antarktischer Krill
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Krill in der Antarktis: Wissenschaftliche Daten direkt vom Fischereischiff

Krillschwärme im Südlichen Ozean bilden die zweite Stufe der antarktischen Nahrungspyramide nach dem pflanzlichen Plankton. Schrumpfen die Bestände durch zu intensive Fischerei, hätte das unmittelbare und katastrophale Folgen für viele Tierarten, die fast ausschließlich Krill fressen. Vom 20. bis 31. Oktober findet im australischen Hobart die Internationale Kommission zur Erhaltung der lebenden Meeresschätze der Antarktis (CCAMLR) statt, bei der die künftige Regulierung der Krillfischerei zentrales Thema sein wird. Im Vorfeld hat ein internationales…
Markus Rex, Expeditionsleiter von MOSAiC auf dem Meereis des Arktischen Ozeans während der MOSAiC-Expedition.
Pressemitteilung

NOMIS-Preis 2025 geht an AWI-Forscher Markus Rex

Der Klimaforscher Prof. Dr. Markus Rex ist einer von drei Ausgezeichneten, die in diesem Jahr den NOMIS-Award für bahnbrechende interdisziplinäre Forschung erhalten. Der NOMIS Award gehört zu den höchstdotierten internationalen Wissenschaftspreisen. Besondere Aufmerksamkeit hat der Wissenschaftler des Alfred-Wegener-Instituts, Helmholtz-Zentrum für Polar- und Meeresforschung (AWI) erhalten, als er von Herbst 2019 bis Herbst 2020 die MOSAiC-Expedition (Multidisciplinary drifting Observatory for the Study of Arctic Climate) leitete. Ein Jahr lang driftete…