Wissenschaftsjahr 2016*17 Meere und Ozeane

Forschungsschiffe Polarstern und Meteor in Kapstadt

Staatssekretär Müller bei "German-Ship-Day" und wissenschaftlichem Kolloquium über die deutsch-afrikanische Zusammenarbeit
[15. Dezember 2016] 

Die Hafenliegezeit der beiden großen deutschen Forschungsschiffe Polarstern und Meteor in Kapstadt ist Anlass für einen "German-Ship-Day" und ein wissenschaftliches Kolloquium über die deutsch-afrikanische Zusammenarbeit.

Polarstern und Meteor und Kapstadt (Foto: Steffen Spielke)

Die deutschen Forschungsschiffe sind wichtige Plattformen zur weltweiten Erforschung und Überwachung der Ozeane und des Klimawandels. Der Forschungseisbrecher Polarstern und das Alfred-Wegener-Institut, Helmholtz-Zentrum für Polar- und Meeresforschung (AWI) haben beispielsweise mit den Expeditionen ins Südpolarmeer die Datengrundlage und die wissenschaftliche Expertise des jüngst von der Europäischen Union eingebrachten Vorschlags für ein 1,8 Millionen Quadratkilometer großes Meeresschutzgebiets im Weddellmeer bereitgestellt.

Die auf der Meteor betriebene Forschung hat entscheidend zum Erkenntnisgewinn über die Wechselwirkung der Ozeane und des Klimas beigetragen. Bevor die Meteor Kapstadt erreichte, hatte sie ozeanische Wirbel vor Namibia untersucht. Die Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler an Bord wollten herausfinden, wie die Strömungen in den südwestafrikanischen Küstengewässern das Klima beeinflussen, um die Wettervorhersagen für das südliche Afrika zu verbessern.

So nahm die Deutsche Botschaft in Südafrika die Gelegenheit wahr, am 13. Dezember zum Forschungsschiff-Kolloquium in Kapstadt einzuladen. Im Rahmen des  Wissenschaftsjahrs 2016*17 – Meere und Ozeane nutze Stefan Müller, der Parlamentarische Staatssekretär bei der Bundesministerin für Bildung Forschung, die Begegnung für einen Besuch an Bord – und würdigt die erfolgreiche Zusammenarbeit mit Südafrika und Namibia im gemeinsamen Forschungsprogramm SPACES.

Weitere Informationen zur Zusammenarbeit gibt es in diesem Interview mit Stefan Müller bei wissenschaftsjahr.de sowie in der BMBF-Rubrik Zahl der Woche.