Kooperation

Ausbau der Zusammenarbeit mit neuen Nachbarn

AWI und Thünen-Mitarbeiter treffen sich in Bremerhaven zu Workshops
[27. Februar 2017] 

Wissenschaftler der beiden Thünen-Institute für Seefischerei und Fischereiökologie und des Alfred-Wegener-Instituts trafen sich am Montag, den 27. Februar 2017 zu einem Workshop in Bremerhaven. Mitarbeiter der beiden Thünen-Institute werden im Jahr 2018 von Hamburg nach Bremerhaven ziehen und ihre Arbeit im Instituts-Neubau im Fischereihafen aufnehmen. Die Leitungen der drei Institute stellten die Arbeitsschwerpunkte vor und riefen ihre Mitarbeiter zu einem regen Austausch auf.

Auf gute Nachbarschaft: die Teilnehmer des AWI-Thünen-Workshops in Bremerhaven
Auf gute Nachbarschaft: die Teilnehmer des AWI-Thünen-Workshops in Bremerhaven (Foto: Sebastian Grote)

Viele der knapp 100 am Workshop teilnehmenden Wissenschaftler arbeiten bereits in gemeinsamen Projekten zusammen. „Wir freuen uns sehr darauf, die Neu-Bremerhavener ab 2018 in der Stadt begrüßen zu dürfen“, sagte Prof. Karin Lochte, Direktorin des Alfred-Wegener-Instituts, Helmholtz-Zentrum für Polar- und Meeresforschung. „Wir möchten den Kollegen den Start hier so leicht wie möglich machen, daher unterstützen wir das persönliche Kennenlernen und den Austausch. Die räumliche Nähe wird die bestehenden aber auch zukünftige Kooperationen noch weiter intensivieren“, so Lochte weiter. Dr. Reinhold Hanel stellte als Leiter das Thünen-Institut für Fischereiökologie vor und Dr. Gerd Kraus das von ihm geleitete Thünen-Institut für Seefischerei.

Das heutige Treffen bildet den Auftakt zu einer Reihe von Workshops, in denen sich die Wissenschaftler auf Fachebene dann gezielter austauschen werden. Dafür haben Mitarbeiter der Institute folgende übergreifende Themen identifiziert: Aquakultur, Fischerei, Genomik/Bioinformatik, Hydroakustik, Klimawandel, Meerespolitik, Meeresumwelt, Naturschutz, Ökosystemmodellierung, Dynamik im System Nordsee und der Sargassosee. Außerdem gibt es Arbeitsgruppen zu bestimmten Tierarten, zur gemeinsamen Nutzung von Forschungs-Infrastrukturen, zu ICES-Gruppen sowie zum Wissens- und Technologietransfer.