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Planktonforschung

Zeit für den Aufstieg

Genetische Uhren in Zooplanktonarten regulieren die vermutlich größte tägliche Bewegung von Biomasse

Ruderfußkrebs Calanus finmarchicus
[14. Juli 2017] 

Der Ruderfußkrebs Calanus finmarchicus richtet seinen Tag nach einer genetischen Uhr aus, die unabhängig von äußeren Reizen funktioniert. Diese Uhr beeinflusst Rhythmen des Stoffwechsels sowie die tägliche Vertikalwanderung der Krebse. Das hat einen enormen Einfluss auf das gesamte Nahrungsnetz im Nordatlantik.


Larsen C-Schelfeis

Ein gigantischer Eisberg ist entstanden

AWI-Glaziologin Dr. Daniela Jansen erklärt Naturspektakel in der Antarktis

Größenvergleich:Die Gesamtfläche des neu entstandenen Eisberges beträgt fast 6.000 Quadratkilometer. Damit ist der Eisberg in etwa 6,7 mal so groß wie das Stadtgebiet Berlins.
[12. Juli 2017] 

Es war nur noch eine Frage der Zeit: In der Antarktis hat sich ein riesiger Eisberg vom Larsen-C-Schelfeis abgelöst. Der Gigant ist fast sieben Mal so groß wie Berlin. Was bedeutet das für die Region? Eine Einschätzung von Daniela Jansen vom Alfred-Wegener-Institut, Helmholtz-Zentrum für Polar- und Meeresforschung (AWI). Die Glaziologin hat das Phänomen seit Monaten beobachtet.


Symposium

Antarktis-Biologen treffen sich in Belgien

Zwölftes biologisches Symposium von SCAR, dem Wissenschaftskomitee der Antarktisforschung

Polarstern-Winterexperiment
[10. Juli 2017] 

Antarktisforscher aus aller Welt treffen sich vom 10. bis 14. Juli im belgischen Leuven. „Scale matters“ – „die Skala macht’s“ – ist das übergeordnete Thema des zwölften biologischen Symposiums von SCAR, dem Wissenschaftskomitee der Antarktisforschung (Scientific Committee on Antarctic Research). Von der winzigen molekularen Skala über Populationen bis hin zu Ökosystemen umspannen biologische Prozesse und Vielfalt alle Skalen und entsprechend abwechslungsreich sind die Symposiumsbeiträge.


Meeresspiegel

Sinkender Meeresspiegel brachte Vulkane zum Überlaufen

Internationales Forschungsteam findet Verbindung zwischen fester Erde und Klimasystem

Polarstern-Winterexperiment
[06. Juli 2017] 

Während der letzten 800.000 Jahre zeigten antarktische Temperaturen und atmosphärischer Kohlendioxidgehalt eine im Wesentlichen gleichgerichtete Entwicklung. Doch der Übergang in die letzte Eiszeit verlief anders: Vor ca. 80.000 Jahren sanken die Temperaturen, der Kohlendioxidgehalt aber blieb stabil.


Antarktis

Wind und warmes Wasser treiben Rückzug des Westantarktischen Eisschildes voran

Neue geologische Studie erklärt die Ursachen des Schelfeis- und Gletscherrückzuges vor 7500 Jahren und verbessert das Verständnis der aktuellen Eisverluste in der Westantarktis

Der deutsche Forschungseisbrecher Polarstern nahe eines Eisbergs in der Pine Island-Bucht, Amundsenmeer.
[05. Juli 2017] 

Wandernde Westwinde und warmes Tiefenwasser sind die treibenden Kräfte hinter dem zunehmenden Eismassenverlust in der Westantarktis. Zu diesem Ergebnis kommt ein internationales Geologenteam, dessen Studie heute im Fachmagazin Nature erschienen ist.


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