Neue Expedition - neue Plätze für Berichte

Am 8. Februar hat Polarstern den Hafen von Punta Arenas (Chile) verlassen. Ziel der neuen Expedition namens PS104 ist das antarktische Amundesenmeer, wo Pine-Island- und Thwaites-Gletscher ihre Eismassen in den Ozean schieben. Typisch für den Eisschild der Westantarktis ist, dass ein Großteil seiner Basis unter dem Meeresspiegel auf dem Kontinent aufliegt. Bereits heute zirkuliert relativ warmes Meerwasser auf dem Kontinentalschelf des Amundsenmeeres, was dazu führt, dass die Aufsatzzonen des Festlandeises und die vorgelagerten aufschwimmenden Schelfeise empfindlich reagieren.

Wie hat sich der westantarktische Eisschild im Wechsel von Kalt- und Warmzeiten verändert?
Und was bedeutet das für den heutigen und zukünftigen Anstieg des Meeresspiegels?

Das sind die Kernfragen, denen die 50 wissenschaftlichen Fahrtteilnehmer in den nächsten Wochen nachgehen werden. Weitere Infos über die Expedition gibt es in dieser Pressemitteilung.

Wöchentlich berichten die Expeditionsteilnehmer im Bayerischen Rundfunk in der Radio-Sendung IQ - Wissenschaft und Forschung. Hier geht es zur Polarstern-Seite beim BR mit den geplanten Terminen, für den ersten Beitrag telefonierte Fahrtleiter Karsten Gohl auch schon aus Punta Arenas mit dem Sender. 

Außerdem bloggen die Fahrtteilnehmenden auf dem Blog-Portal der Helmholtz-Gemeinschaft. Hier gibt es  Expeditionsberichte aus persönlicher Perspektive.

Verfolgen Sie die Route der Polarstern

Nach einer knappen Woche Fahrt hatte die Polarstern den ersten Kontakt mit Meereis. Das Eis hatte eine Dicke, die der Eisbrecher gut durchfahren konnte. Im Untersuchungsgebiet der Pine-Island-Bucht sorgt eine Polynia dafür, dass das Wasser überwiegend offen ist - gute Bedingungen für den MeBo-Einsatz.


Die Position der Polarstern - kombiniert mit den aktuellen Meereisbedingungen - gibt es im Meereisportal.

Begleiten Sie die Polarstern in die Antarktis

Das Forschungsschiff Polarstern hat am 16. Dezember 2016 den Hafen von Kapstadt verlassen. In den kommenden sieben Wochen ist das antarktische Weddellmeer das Hauptuntersuchungsbegiet von Ozeanographen, Biologen, Genetikern, Chemikern und Biochemikern. Festes Land beziehungsweise dickes Eis statt schwankender Schiffsplanken werden die Expeditionsteilnehmenden um den 3. Januar herum unter den Füßen haben: Dann ist die Versorgung der Neumayer-Station III geplant. Anlässlich des BMBF-Wissenschaftsjahres 2016*17 Meere und Ozeane sind die beiden Journalisten Stefanie Stoye und Tom Ehrhardt mit an Bord und berichten im Fernsehen, Hörfunk und online von der Expedition - hier finden Sie ihre Beiträge.

Berichte im rbb-Fernsehen in der Sendung zibb

Die Fernsehsendung zibb (Zuhause in Berlin und Brandenburg) des rbb berichtet regelmäßig im Video. Der erste Beitrag handelt von den Expeditionsvorbereitungen und ist online in der Mediathek zu sehen: http://www.rbb-online.de/zibb/themen/mit-zibb-ans-ende-der-welt.html

Auf Facebook gibt es ein interaktives 360°-Bild vom Peildeck - noch im Hafen von Kapstadt.

Auch das Hörfunkprogramm des rbb berichtet in der Sendung Wissenswerte.

Radio Bremen ist mit an Bord

Kurz vor der Abreise Richtung Antarktis sprach Tom Ehrhardt mit Radio Bremen über erste Impressionen, letzte Reisevorbereitungen und seine Erwartungen. Mittlerweile sendet er von See. Hier gibt es seine Hörfunkbeiträge zum Nachhören:

Vor dem Auslaufen
Wiegen für einen guten Zweck
Der kleine Laden
Polarstern: Endlich wieder vom Eis befreit!

Auf der Webseite von Radio Bremen berichtet der Journalist zusätzlich in Text und Audio von der Expedition.