Polar Underwater Sounds Library

This is the Polar Underwater Sound Library which should give a small glimps of sounds encountered by our scientific research. For presentational purposes we are only presenting results of our Sample Site PALAOA.

Animal Sounds

Zwergwal (Balaenoptera acutorostrata)

  Blauwal (Balaenoptera musculus)

Die tieffrequenten Rufe von Blauwalen zählen zu den lautesten, die von Tieren produziert werden. Vermutlich kommunizieren sie damit über weite Strecken hinweg. PALAOA-Aufnahmen zeigen verschiedene Blauwalrufe.

Schwertwal (Orcinus orca)

In der Antarktis gibt es drei Schwertwal Unterarten, die sich vom Aussehen kaum unterscheiden, sich jedoch auf unterschiedliche Beute spezialisiert haben. Schwertwale, auch Orcas oder Killerwale genannt, produzieren eine Vielzahl an Lauten, wie z.B. Pfeifen oder Klicks zur Echoortung.

Buckelwal (Megaptera novaeangliae)

Die typischen Walgesänge, die man auch aus anderen Medien kennt, stammen vom Buckelwal. Dieser verbringt den antarktischen Sommer in der Antarktis um sich voll zu fressen. Die Aufzucht der Jungen erfolgt in tropischen Gewässern, wie der Karibik. So sind die Paarungsrufe der Buckelwale eher selten im Südpolarmeer zu hören. PALAOA hat 24 verschiedene Buckelwal Rufe aufgenommen.

Pottwal (Physeter macrocephalus)

Krabbenfresserrobbe (Lobodon carcinophaga)

Krabbenfresserrobben rufen vor allem während der Paarungszeit zwischen Oktober und Dezember. Die Männchen verteidigen zwar keine Unterwasserterritorien, bewachen jedoch ein einzelnes Weibchen auf dem Eis, bis dieses Empfängnis bereit ist. The crabeater seal vocal repertoire at PALAOA consists of two call types.

Seeleopard (Hydrurga leptonyx)

Bei dieser Art ist das Weibchen größer als das Männchen, während der Paarungszeit sind Rufe von männlichen und weiblichen Tieren zuhören. Da Seeleoparden Einzelgänger sind, nutzen sie die Laute um einen Partner zu finden. PALAOA hat bisher sieben verschiedene Seeleoparden Töne aufgenommen.

Rossrobbe (Ommatophoca rossii)

Über die Rossrobbe ist von allen antarktischen Robben am wenigsten bekannt. Sie kommt im schwer zugänglichen Packeis und im offenen Wasser vor. PALAOA liefert einzigartige Aufnahmen der Unterwasserkonversation dieser Art. Fünf verschiedene Rufe konnten bisher identifiziert werden: hoch-, mittel und niedrigfrequente Sirenenrufe, ein tonaler Ruf und der „Whoosh“.

Weddellrobbe (Leptonychotes weddellii)

Die Weddellrobbe lebt im Festeis. An PALAOA können wir ihre Laute fast das ganze Jahr über hören (Ausnahme: Februar). Sie besitzt ein sehr großes akustisches Repertoire, bestehend aus mind. 30 verschiedenen Lauttypen, 14 davon wurden bisher an PALAOA aufgezeichnet.[io1]  Einige der Laute werden vermutlich zur Verteidigung von Unterwasserterritorien verwendet.


 [io1]Repertoire size varies between locations and is also dependent on the way call types are categorized. Maybe better: Weddell seals have a large vocal repertoire consisting of 14 call types at PALAOA?

Non-animal sounds

Geheimnisvolle Klaenge

Viele Töne die von PALAOA aufgezeichnet werden, können von den Wissenschaftlern nicht identifiziert werden. Sie können nicht einmal sagen, ob sie von einem Tier stammen oder unbelebter Herkunft sind. Dieses Hörbeispiel zeigt einen geheimnisvollen dunklen Ton. Die Wissenschaftler haben überprüft, dass er entstand, als kein Schiff im Umkreis von 1000 km unterwegs war.

Very Long Sound

Abbrechendes Schelfeis

Von Zeit zu Zeit brechen größere Stücke des antarktischen Schelfeises ab (kalben) und stürzen unter lautem Getöse ins Meer. Dieses Phänomen nennt man Kalben. Die Tiere im Wasser scheinen sich nicht an dem Lärm zu stören. Schon kurz nach dem Ereignis sind auf den Aufnahmen wieder Robben zu hören.

Eisreiben

Die antarktische Unterwassergeräuschkulisse ist im Wesentlichen durch Eisgeräusche geprägt. Diese entstehen, wenn Eisschollen aneinander reiben oder sich verbiegen.

Kollidierende Eisberge

Die Lautesten Töne die von der PALAOA-Station aufgenommen wurden stammen von der Kollision zweier Eisberge.

Stiller Ozean

Der Antarktische Ozean ist eines der letzten Meeresgebiete weltweit, das weitgehend unberührt ist. Hier findet kaum Schiffverkehr statt, lediglich einzelne Forschungsschiffe wagen sich in das Gebiet vor.

Schiffsgeräusche

Zweimal pro Jahr sucht das deutsche Forschungsschiff Polarstern die Atka-Bucht auf, um die Neumayerstation zu versorgen. Diese Besuche hinterlassen deutliche Spuren in den Audioaufzeichnungen.

Singende Eisberge

Der genaue Entstehungsprozess dieser Geräusche ist noch nicht geklärt. Man weiß aber, dass sie im Zusammenhang mit der Bewegung von Eisbergen stehen.