Veränderungen in der Kohlenstoff-Aufnahme

Elisabeth Jones bei der Analyse der CO2-Proben im NIOZ-Container (Foto: Frank Rödel) (Foto: Alfred-Wegener-Institut)

Veränderungen in der Kohlenstoff-Aufnahme und –Abgabe von den Ozeanen in einem sich verändernden Klima, ist ein großangelegtes, integriertes, gemeinschaftliches Forschungsprojekt, das von dem 7. Rahmenprogramm der Europäischen Union zwischen 2011 und 2015 (4 Jahre) finanziert wird.

Das Projekt wird vom Geophysical Institute und Bjerknes Centre for Climate Research aus Bergen, Norwegen, koordiniert. Das CARBOCHANGE-Konsortium besteht aus 28 Forschungsinstitutionen vornehmlich aus Europa, aber auch aus Nord-Amerika und Afrika, mit ihren wissenschaftlichen Experten.

CARBOCHANGE wird eine bestmögliche, Prozess-basierte Quantifizierung der Netto-Ozean-Aufnahme von Kohlenstoff unter sich verändernden klimatischen Bedingungen liefern. Es werden sowohl Ozean-Beobachtungen als auch Modelsimulationen benutzt und kombiniert.

Unsere Aufgabe in CARBOCHANGE ist, Messungen im Südlichen Ozean durchzuführen und zu analysieren. Wir werden neue Messungen vom CO2-System, Sauerstoff, Nährstoffe (und anderen Parameter, geliefert von unseren Partnern) an von uns seit 1992 beprobten Schnitten im Weddellmeer machen, um eine dekadische Sicht auf die Veränderungen im atlantischen Sektor zu bekommen.

Wir werden hochqualitative Kohlenstoffsystem-Daten aus dem inneren Ozean sammeln und veröffentlichen. Auch werden wir eine Analyse von Trends in der Abspeicherung des anthropogenen Kohlenstoffs machen.

CARBOCHANGE baut stark auf die Ergebnisse des vorausgegangenen Integrierten Projekts im 6. Rahmenprogramm der EU „CARBOOCEN“ (2005-2009) auf.