SeaSafePack

Umweltsicherheit von Verpackungsmaterial auf Makroalgenbasis

In den letzten Jahren haben Verpackungsmaterialien auf Makroalgenbasis vielversprechende Ergebnisse als Alternative zu Kunststoffverpackungen gezeigt. Für Verpackungen aus Makroalgen gibt es jedoch nur wenige Informationen über die potenziellen Umweltauswirkungen ihres biologischen Abbaus auf aquatische Ökosysteme nach einer unsachgemäßen Entsorgung (z. B. durch Müllentsorgung). Im Rahmen des SafeSeaPack-Projekts beschäftigen wir uns mit den folgenden Forschungsfragen: 1) Wie schnell werden Verpackungen auf Makroalgenbasis in aquatischer Umgebung (Süßwasser, Brackwasser und Meer) abgebaut? 2) Welche Krankheitserreger werden während des Abbaus an das Verpackungsmaterial adsorbiert? 3) Welche Schwermetalle werden während des Abbaus an das Verpackungsmaterial adsorbiert? und 4) Werden die Krankheitserreger und Schadstoffe, die an das Verpackungsmaterial adsorbiert werden, in die umliegenden Nahrungsnetze übertragen?

Der Abbau des Verpackungsmaterials in aquatischer Umgebung wird mit OxiTops überwacht, die die Sauerstoff-, pH- und Temperaturbedingungen kontrollieren. Sie können sehen, wie sich die Struktur des Verpackungsmaterials während des Abbaus verändert. In weiteren Studien soll untersucht werden, wie sich der Abbau auf die Bakteriengemeinschaften auswirkt.