Unsere Expeditionen mit HIGHSEA Schüler*innen

Expedition mit HIGHSEA 16

Penzance  Juni 2019 mit Highsea 16

Wie verschmutzt sind die Strände in Cornwall? Das war die Forschungsfrage, die 17 Schülerinnen und Schüler vom Jahrgang Highsea 16 kreuz und quer durch Süden Englands trieb.

Am interessantesten war dabei bestimmt die kleine Stadt Penzance, die von sich behauptet, die erste Plastik freie Stadt Englands zu sein.

„Plastik frei sein“, wie das geht, wollten die Schülerinnen herausfinden und dann alle Erkenntnisse in Bremerhaven umsetzen.

Gut, so richtig Plastik frei ist Penzance nach eingehender Prüfung dann doch nicht, aber das kleine Städtchen ist auf einem richtig guten Weg. Die Aktivisten der Plastik-free-Penzance-Bewegung haben schon jede Menge angeschoben und erreicht. Das sieht man auch direkt vor Ort: Die Strände bei Penzance sind wesentlich sauberer als die der ferneren Umgebung. Regelmäßige Beachcleans helfen ordentlich dabei, aber auch die Vermeidung von Einwegplastik, die schon bei vielen Bürgern der Stadt angekommen ist.

Drei Strände wurden von den HS 16ern nach einem Muster beprobt, welches Vergleiche mit vorangegangenen Beprobungen zulässt.

Auch der Bremerhavener Deich wurde im Vorfeld untersucht und schnitt im Vergleich nicht besonders gut ab. Deshalb muss dringend was getan werden.

Kleine Schritte machen! Anfangen! Egal wo, aber anfangen! Das ist die Devise, die die Schülerinnen aus Penzance mitgenommen haben.

Lasst doch mal die Plastiktüte weg, kauft keine Einwegkaffeebecher, nehmt die eigene Tasse mit, benutzt Netze für Obst und Gemüse und keine Plastikbeutel, lasst Peelings im Regal stehen, kauft euch eine Bambuszahnbürste, nehmt Mehrwegdosen für das Butterbrot und keine Tüte….

Die Liste der ersten Schritte ist endlos. Wenn man einen davon konsequent macht, passiert was im Kopf, ein Umdenken. Und dann kommt irgendwann der zweite Schritt.

So könnte es gehen – der Weg zu weniger Plastikmüll in Bremerhaven!

Expedition mit HIGHSEA 14

Schottland mit HS 14

Auf der Suche nach der Kieselalge Didymosphenia geminata waren die SuS von HS 14 im Juni 2017 in Schottland. Es gab viele Boxenstopps auf der Reise, um sowohl Flüsse und Seen als auch Küstenstreifen zu beproben. Diese besonders große Kieselage, welche gerne schleimige Verbände bildet und somit recht gut zu erkennen ist, liefert eine gute Vorlage für technische Umsetzungen im Bereich der Bionik. Somit kam der Auftrag auch aus der AG „Bionik/ Leichtbau“ von Dr. Christian Hamm.

Trotz großer Anstrengungen wurde Didymosphenia geminata leider nicht gesichtet, dafür aber viele andere interessante Kieselalgenarten, die mit nach Bremerhaven gereist sind.

Stationen der Reise waren der Loch Lomond, die Stadt Oban, die Insel Sky und, die zu den inneren Hebriden zählt und Edinburgh. Außerdem bestaunten die SchülerInnen die riesige Algensammlung im SAMS (Scottish association for marine science) und kamen mit Wissenschaftler*innen des Instituts ins Gespräch über die gesuchte Alge Didymosphenia.

Natürlich muss man während einer solchen Reise auch in die Geschichte und Kultur Schottlands eintauchen, so dass die SchülerInnen unter anderem das Donwegan Castle als auch die Talisker-Destillerie auf Skye und „Nessi“ besucht haben.

Insgesamt war die Expedition ein tolles Erlebnis mit ganz viel tollem Wetter und noch mehr Regen und Sturm.