Basis für ein echtes Wissenschaftszentrum

Die Forschungsstelle Potsdam des Alfred-Wegener-Instituts besteht seit 1992. Der Aufbau der wissenschaftlichen Arbeitsgruppen folgte einer Empfehlung des Wissenschaftsrates der Bundesregierung, die den Erhalt des wissenschaftlichen Potentials der DDR-Polarforschung zum Ziel hatte. Die Forschungsstelle umfasst die beiden Arbeitsgruppen Atmosphären- und Periglazialforschung.

Gemeinsam mit dem GeoForschungsZentrum (GFZ), dem Potsdam-Institut für Klimafolgenforschung (PIK) und einem Teil des Astrophysikalischen Instituts Potsdam (AIP) bildet die Forschungsstelle Potsdam den Wissenschaftspark „Albert Einstein“. Dabei ergänzen sich die Arbeiten der AWI-Wissenschaftler mit den methodischen Ansätzen des GFZ und mit der Klima- und Klimafolgenforschung des PIK. Das AWI bringt hier seine spezifischen Kenntnisse zur Entschlüsselung der natürlichen Klimavariationen der letzten 10.000 Jahre und der Modellierung von atmosphärischen Prozessen ein.

Mit der Fertigstellung des Laborneubaus der AWI-Forschungsstelle 1999 wurde die Grundlage für eine erfolgreiche Fortführung der wissenschaftlichen Arbeiten geschaffen. Die gemeinschaftliche Nutzung der zentralen Einrichtungen durch AWI, GFZ und PIK und der Aufbau einer gemeinsamen Bibliothek schaffen die Basis für ein echtes Wissenschaftszentrum.

Enge Zusammenarbeit


Die Forschungsstelle Potsdam arbeitet eng mit universitären und außeruniversitären Forschungseinrichtungen Brandenburgs und anderer Bundesländer zusammen und kooperiert mit den Partnern Technische Universität Berlin, Freie Universität Berlin, Humboldt-Universität zu Berlin und der Landesuniversität Potsdam. Vor allem die intensive Zusammenarbeit mit der Universität Potsdam, die durch einen Kooperationsvertrag und durch gemeinsame Berufungen von Professoren intensiviert wurde, hat für beide Institutionen eine große Bedeutung. Sie ermöglicht Studenten und Wissenschaftlern eine enge Zusammenarbeit.