Einblick in die Forschung

Schüler experimentieren in AWI-Laboren

Auf Helgoland findet der 3. Helmholtz-Tag statt
[16. November 2015] 

Am Dienstag veranstalten die Schülerlabore in der Helmholtz-Gemeinschaft zum vierten Mal den Helmholtz-Tag. Der Namenspatron der Helmholtz-Gemeinschaft gehörte zu den bedeutendsten Naturwissenschaftlern des 19. Jahrhunderts und war einer der letzten Universalgelehrten.

Nachwuchsforscher experimentieren in den AWI-Laboren, hier bei der Eröffnung des AWI-Schülerlabors auf Helgoland im März 2015
Nachwuchsforscher experimentieren in den AWI-Laboren (Foto: Jens Quasten)

Beim Helmholtz-Tag erhalten Schüler von der Grund- bis zur Berufsschule einen Einblick in die Forschungsarbeit. Er wird von den Schülerlaboren der Helmholtz-Gemeinschaft zum vierten Mal veranstaltet. Das Alfred-Wegener-Institut, Helmholtz-Zentrum für Polar- und Meeresforschung lässt Schüler in seinen Laboren auf Helgoland experimentieren. Zu Gast sind Schüler der 9. Klasse der James-Krüss-Schule. Sie werden Experimente zur chemischen und physikalischen Chemie machen. Zudem schaltet sich Richard Bräucker, Leiter des School Lab des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt, per Videokonferenz dazu und hält einen Vortrag  über die Raumfahrt mit dem Titel „Mensch und Weltraum“.

Ziel des Helmholtz-Tages ist es, dass die Schüler die vielseitige Forschung und die zahlreichen Errungenschaften von Hermann von Helmholtz kennenlernen. Der gebürtige Potsdamer erforschte zum Beispiel Phänomene der Optik, Akustik, Geologie, Meteorologie und Wärmelehre. Sein erster großer Erfolg war der von ihm entwickelte Augenspiegel zur Untersuchung der Netzhaut, der noch heute im Einsatz ist. Seine allgemeine Ausführung des Energieerhaltungssatzes ist fester Bestandteil des heutigen Physikunterrichts.

Die Helmholtz-Schülerlabore betreuen jährlich über 80.000 Schüler und vermitteln ihnen durch eigenes Experimentieren einen Eindruck vom Ausüben eines wissenschaftlichen Berufs. Darüber hinaus bieten die Schülerlabore auch Fortbildungen für mehr als 2500 Lehrer an.

 

 

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Wissenschaft

Antje Wichels
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