Sedimentäre Ablagerungen aus marinen und terrestrischen Milieus (Seen, Torfprofile, Moränen, Dünen, Löss und Permafrost) und repräsentieren einzigartige Paläoklimaarchive. Sie werden zur Rekonstruktion der Umweltgeschichte in den Periglazialräumen und angrenzenden Ozeanen genutzt. Die Interpretationen leiten sich aus sedimentologischen, geochemischen und mikropaläontologischen (Pollen, Diatomeen, Chironomiden) Datenserien ab. Die obere Abbildung vermittelt einen Eindruck von einer Feldkampagne auf dem winterlich gefrorenen Bolshoi-Toko-See im Vorland des Stanowoi-Gebirges (Jakutien) im April 2013. Mit einem Dreibein, das mit einem Kolbenlotsystem ausgerüstet ist, wurden aus 30 bis 70 m Wassertiefe bis zu sechs Meter lange Sedimentkerne vom Seegrund geborgen. Folgende Arbeitsgebiete stehen im Vordergrund der Untersuchungen: 

 

• Ostsibirien, Russland

   - Hintergrund, Publikationen, Studentische Arbeiten (Infoseite)

   - Feldarbeiten in Nordjakutien (Fotogalerie)

   - Feldarbeiten am Billjach-See (Fotogalerie)

   - Feldarbeiten in Zentraljakutien (Fotogalerie)

   - Feldarbeiten am Bolshoi-Toko-See (Fotogalerie)

• Kamtschatka-Halbinsel, Russland

   - Hintergrund, Publikationen, Studentische Arbeiten (Infoseite)

   - Feldarbeiten auf Kamtschatka (Fotogalerie)

• Qinghai-Tibetan Plateau, China

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    - Feldarbeiten am Donggi-Cona-See (Fotogalerie)

    - Feldarbeiten am Heihai-See (Fotogalerie)

• Southern Ocean & East Antarctica

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    - Expedition mit dem Forschungsschiff 'Polarstern' in die Prydz-Bucht (Fotogalerie)

 

Die Forschungsarbeiten tragen zum AWI-Forschungsprogramm bei, Thema 3: "Das Erdsystem aus einer polaren Perspektive - Daten, Modellierung und Synthese".

 

 

Leitung

Bernhard Diekmann

Gruppe

• Larisa Nazarova, Senior-Wissenschaftlerin

Boris Biskaborn, Post-Doc