Testgebiete und Beobachtungsstationen

Derzeit laufen Forschungsarbeiten in Testgebieten in der Nähe von Ny Alesund auf Spitzbergen (Norwegen), auf Samoylov Island (Sibirien) und in Trail Valley Creek (nördlich Inuvik, Kanada)

In der Vergangenheit wurden untere anderem auch Projekte am Polar Bear Pass in Alaska durchgeführt.

Samoylov, Lena Delta, Sibirien

Auf der Insel Samoylov, in Nordwest-Sibirien, betreiben wir drei automatische Stationen (Samoylov Boden- und Klimastation, Polygon-See-Station, offenes Eddy-Kovarianz-System). Zusätzlich wird ein geschlossenes Eddy-Kovarianz-System in den Sommermonaten betrieben.

Hier finden Sie mehr Informationen über die Methoden.

Lesen Sie mehr über die Samoylov Station.

Bayelva, Spitzbergen, Norwegen

Ny-Alesund (Foto: Steffen Frey)

An der Westküste von Spitzbergen, in und nahe der Kleinstadt Ny-Ålesund, betreiben wir eine automatische Station (Bayelva Boden- und Klimastation). Zusätzlich haben wir ein Eddy-Kovarianz-System im Frühling 2007 installiert.

Hier finden Sie mehr Informationen über die Methoden.

Lesen Sie mehr über die Ny-Ålesund Station.

Trail Valley Creek, Kanada

Trail Valley Creek (Foto: Phil Marsh)

Trail Valley Creek liegt circa 50 km nördlich von Inuvik in den Nordwest-Territorien in Kanada.

Es ist das Testgebiet des Forschungsprojekts PermaSAR, bei dem das Hauptaugenmerk auf der Subsidenz (Senkung) oder Hebung der Landoberflächen liegt, die durch Permafrostprozesse wie Tauen und Gefrieren hervorgerufen wird.

Die Feldforschungen werden in Zusammenarbeit mit der Universität Heidelberg und der Wilfrid Laurier Universität in Waterloo, Kanada durchgeführt.

Polar Bear Pass, Alaska

Polar Bear Pass

Das Polar-Bear-Pass-Feuchtgebiet auf der Bathurst Insel (75°40'N, 98°30'W) ist mit einer Größe von 20 x 5 km² das zweitgrößte Feuchtgebiet im hocharktischen Kanada. Es ist ein Mosaik an Landschaften, bestehend aus Ponds (kleine Seen), Seen und Gebieten mit trockenen Böden, die sich mit feuchten im Bereich von lediglich ein paar Metern abwechseln.

Unsere Forschung am Polar-Bear-Pass zielt auf die Identifizierung der Schlüsselparameter zur Quantifizierung von Energie- und Wasserflüssen auf regionaler Skala mittels Luftbilder und Satellitendaten. Die Methoden bilden hier die Betreibung von zwei automatischen Bodenstationen, sowie hochauflösende Luftbildaufnahmen mittels Drachen, Spektrometrie und Bodenradar.