Modellierung und Rückkopplung

Die Modellierung globaler biogeochemischer Kreisläufe in der Sektion Biogeochemie hat ein Verständnis der vielfältigen Kopplungen zwischen Stoffkreisläufen, biologischer Aktivitaet und der Zirkulation im Ozean zum Ziel. Besonders interessieren uns dabei Rückkopplungseffekte zwischen Klimaänderungen (sowohl für die Gegenwart als auch in der Vergangenheit) und dem Kohlenstoffkreislauf, die Rolle von gelöstem Eisen für die Biologie im südlichen Ozean und die Auswirkungen physiologischer Anpasssungen von Phytoplankton an seine Umweltbedingungen. Für unsere Untersuchungen verwenden wir deswegen ein Ökosystemmodell, das die Änderungen in der Phytoplankton-Physiologie beschreibt durch Veränderung in dem Mengenverhältnis verschiedener Elemente in der Zelle, und das versucht, die komplexe Chemie von Eisen im Meerwasser etwas detaillierter zu beschreiben. Dieses Modell koppeln wir an globale oder auch regionale physikalische Modelle der Ozeanzirkulation, um so die Verteilung uns interessierender Größen im Ozean zu berechnen. Ein Modell, das wir hierfür benutzen, ist das Finite-Elemente Sea-Ice-Ocean Model (FESOM), das ebenfalls am Institut entwickelt wird.

Ansprechpartner:
Dr. Christoph Völker