Der Drucktank des AWI wurde ursprünglich entwickelt und gebaut, um die Tauglichkeit von Sauerstoffsensoren bei in situ Experimenten in der Tiefsee zu testen. Im Drucktank kann ein maximaler Überdruck von 600 bar erzeugt werden. Dies entspricht den Druckverhältnissen in 6000 m Wassertiefe. Die Temperatur kann im Bereich zwischen 2 und 25°C konstant gehalten werden.

Das Nutzvolumen beträgt 13,9 Liter, bei einer lichten Weite von Ø 170 mm und einer maximalen Länge von 580 mm. Der Boden des Druckraums ist halbkugelförmig gestaltet und am Deckel ragen Stecker, sowie eine 120mm lange Temperatursonde in den Versuchsraum. Durch den Deckel führen fünf Bohrungen mit Ø 6 mm und 7/16"-20 UNF Gewinden, in denen handelsübliche Tiefsee-Stecker zum elektrischen Anschluß von Versuchsaufbauten eingebaut werden können. Zur Zeit sind zwei vier- (BH4F) und ein sechspoliger (MCBH5F) SubConn-Stecker eingesetzt.

Der Tank wird auch von anderen Arbeitsgruppen genutzt, um für den Tiefsee-Einsatz vorgesehene Kleingeräte zu testen. Darüber hinaus wird der Drucktank auch für biologische Untersuchungen, z.B. in mikrobiologischen Inkubationsexperimenten genutzt.

 

 

  • Spezifikationen

Max. Betriebsüberdruck der Kammer 650 bar, bei 0°C bis 25°C

Druckraum: 13,9 L, Ø 170 mm, 580 mm lang, unten halbkugelförmig

5 Kabeldurchführungen Ø 6 mm mit 7/16"-20 UNF Gewinden für z.B. SubConn Stecker

Hersteller Fa. Hebold, Cuxhaven, Bj. 1996, Serien-Nr. 48960600 bar

Hochdruckpumpe AZ-2-180, AZ Hydraulic Engineering Inc., Arizona

 

  • Zeichnungen

Technische Zeichnung des Drucktanks: AWI_00-001.pdf (0,3 MB)

eDrawing AWI_Druckkammer_01.EASM (0,3 MB)

CAD Daten SolidWorks AWI_Druckkammer_Solidworks_2012.zip (2,6 MB),                               Hauptbaugruppe "AWI_Druckkammer_01.SLDASM"

CAD Daten (.step, .iges, .sat, .x_t) AWI_Druckkammer_neutral_3D.zip (1,8 MB)

 

 

Kontakt: B. Sablotny, J. Lemburg