Unsere Arbeiten umfassen quantitative Untersuchungen zur Artenvielfalt, Funktionsweise und Biogeochemie von Tiefsee-Ökosystemen in Zeiten globaler Veränderungen. Regionaler Schwerpunkt unserer multidisziplinären Feldarbeiten und Experimente ist der Arktische Ozean.

 

Durch die Einrichtung einer Brückengruppe Tiefsee-Ökologie und -Technologie zwischen der Helmholtz-Gemeinschaft und der Max-Planck-Gesellschaft im Dezember 2008 soll die bestehende Zusammenarbeit des Alfred-Wegener-Instituts Helmholtz-Zentrum für Polar- und Meeresforschung (AWI) und des Max-Planck-Instituts für Marine Mikrobiologie (MPI-MM) auf dem Gebiet der Tiefseeforschung vertieft werden und ein neuer, gemeinsamer Schwerpunkt in der Erforschung des tiefen arktischen Ozeans gesetzt werden.

Durch die Brückengruppe wird die Expertise des MPI-MM auf dem Gebiet der marinen Mikrobiologie, der molekularbiologischen Methodenentwicklung sowie der in situ Sensorik mit der Kapazität des AWI zur Erforschung polarer Lebensräume und zur Langzeitbeobachtung in der Tiefsee verbunden. Der Zusammenschluss befähigt uns, einen wichtigen Beitrag zur Erforschung der Auswirkungen des globalen Wandels auf Tiefseelebensräume zu leisten und die Untersuchung extremer und unbekannter Tiefseehabitate voranzutreiben.

 

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