Auftragsforschung / Industrieprojekte

Aus der o.g. Grundlagen- und Anwendungsforschung entstand der bionische Produktentwicklungs­prozess ELiSE (Kurzform für „Evolutionary Light Structure Engineering“), der Strukturen auf der Basis biologischer Objekte optimiert und ständig weiterentwickelt wird. Eine ausführliche Darstellung ist auf der homepage www.elise.de zu finden.

Da das Thema Strukturoptimierung aufgrund des Wunsches, Ressourcen zu schonen und Kosten einzusparen, in fast allen Branchen eine zunehmende Rolle spielt, existieren auch Kooperationen mit entsprechenden Firmen in den verschiedensten Branchen. Wir bieten unsere Zusammenarbeit  im Bereich gemeinsamer Forschung über Drittmittelprojekte, aber auch für Produktentwicklungen im Rahmen von Aufträgen an. Hier eine Übersicht der Branchen, in denen wir aktiv sind:

Das Thema Leichtbau hat im Maschinenbau ein sehr hohes Potenzial, weil hier die Funktionen der Mechanismen sehr hoch entwickelt sind, aber ihre Effizienz durch Leichtbau erheblich verbessert werden kann.

Im Bereich Luft- und Raumfahrt ist der Nutzen von Leichtbauoptimierung offensichtlich, bedarf aber eines sehr hohen Zertifizierungsaufwandes, um Neuentwicklungen zu etablieren.

Letzteres gilt auch für die Meerestechnik, wo Leichtbau aufgrund der oft sehr großen Dimensionen zu erheblichen Einsparungen führen kann.

Die Automobilindustrie unternimmt aufgrund von Vorgaben durch den Gesetzgeber und starke Konkurrenz außergewöhnliche Anstrengungen, Gewicht und Kosten zu reduzieren.

In der Mess- und Anlagentechnik werden häufig überdimensionierte und daher teure Bestandteile eingesetzt, daher ist das Interesse an Leichtbau groß.

Haushaltswaren, Sport- und Konsumgüter werden oft in großen Serien hergestellt und sollen in der Handhabung verbessert werden. Beides wird durch Leichtbau effizienter.

Auch in der Medizintechnik bieten Leichtbauentwicklungen das Potenzial, den Alltag zu erleichtern.

Kooperationen im Bereich Produktionstechnik sind besonders interessant, weil es innovative Verfahren wie Additive Manufacturing (AM) ermöglichen, sehr komplexe Formen herzustellen und damit das Potenzial für die Leichtbauoptimierung besser auszuschöpfen.

Im Bereich Schiff- und Yachtbau wurden sehr innovative Lösungen für Renn- und Großyachten entwickelt.

Architektur und Design sind Themen, in denen sich die Formensprache der komplexen, hoch ästhetischen Formen sehr harmonisch mit ihrer Funktion als Hochleistungsleichtbau verbinden lässt.