Stiller Ozean

Der Antarktische Ozean ist eines der letzten Meeresgebiete weltweit, das weitgehend unberührt ist. Hier findet kaum Schiffverkehr statt, lediglich einzelne Forschungsschiffe wagen sich in das Gebiet vor. Kein anderer Ozean ist so still wie dieser.


 
 

 

Singende Eisberge

Der genaue Entstehungsprozess dieser Geräusche ist noch nicht geklärt. Man weiß aber, dass sie im Zusammenhang mit der Bewegung von Eisbergen stehen.


 
 

 

Eisreiben

Die antarktische Unterwassergeräuschkulisse ist im Wesentlichen durch Eisgeräusche geprägt. Sie entstehen, wenn Eisschollen sich aneinander reiben oder verbiegen.


 
 

 

Abbrechendes Schelfeis

Von Zeit zu Zeit brechen größere Stücke des antarktischen Schelfeises ab und stürzen unter lautem Getöse ins Meer. Dieses Phänomen nennt man Kalben. Die Tiere im Wasser scheinen sich nicht an dem Lärm zu stören. Schon kurz nach dem Ereignis sind auf den Aufnahmen wieder Robben zu hören.


 
 

 

Schiffsgeräusche

Zweimal pro Jahr sucht das deutsche Forschungsschiff Polarstern die Atka-Bucht auf, um die Neumayerstation zu versorgen. Diese Besuche hinterlassen deutliche Spuren in den Audioaufzeichnungen.


 
 

 

Kollidierende Eisberge

Die Lautesten Töne die von der PALAOA-Station aufgenommen wurden stammen von der Kollision zweier Eisberge.


 
 

 

Geheimnisvolle Klänge

Viele Töne die von PALAOA aufgezeichnet werden, können von den Wissenschaftlern nicht identifiziert werden. Sie können nicht einmal sagen, ob sie von einem Tier stammen oder unbelebter Herkunft sind. Dieses Hörbeispiel zeigt einen geheimnisvollen dunklen Ton. Die Wissenschaftler haben überprüft, dass er entstand, als kein Schiff im Umkreis von 1000 km unterwegs war.