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Aufgewachsen bin ich in Aschaffenburg. Abitur, Ausbildung zur Chemielaborantin und Studium der chemischen Technologie.

Im August 1995 Umzug nach Österreich ins schöne Salzburger Land, nach St. Johann im Pongau. Das liegt mitten in den Bergen und bietet jede Menge Möglichkeiten zum Ski- und Schlittenfahren im Winter und für Bergtouren, Baden in Seen oder einfach nur Relaxen im Sommer.

 

Dort habe ich in verschiedenen Firmen gearbeitet (Ingenieurbüro, Deponie und Holzfaserplattenproduktion) und war zuständig für den Probenahmen von Wasser, Luft, Boden und Abfall.

In der meiner letzten Arbeitsstelle, der Holzfaserplattenproduktion, war ich als Abteilungsleiterin zuständig für die Abwasser- und Abluftreinigung, die Biomasseenergieanlage, die Kesselspeisewassererzeugung und gleichzeitig Umweltschutz-, Strahlenschutz- und Abfallbeauftragte.


 

Privat habe ich mich aus Interesse mit dem Thema Klimaforschung befasst. Über das Internet bin ich dann, auf das Alfred-Wegener-Institut gestoßen und sah die Stellenausschreibung für die Überwinterung als Luftchemiker. Da musste ich mich einfach bewerben.

 

Außerdem konnte ich auch in den fast 6 Monaten Winter im Salzburger Land noch nicht genug von Eis und Schnee kriegen und während viele Leute jammerten: „Wann kommt endlich der Frühling?“ da packte ich mit Begeisterung meine Skier ein oder unternahm Schneespaziergänge. Der einzige Nachteil war: jeden Morgen 30 min eher aufstehen um das Auto freizukratzen und freizuschaufeln, und manchmal die Ketten aufziehen. Morgens um 6:00, mit eiskalten Fingern und bei Dunkelheit.

Aber dafür gab es einen Sternenhimmel, wie sonst nur auf 3000m Höhe. Gerade im Winter.

 

Das Auto freizukratzen fällt hier zwar weg, aber dafür muss deutlich mehr Schnee geschaufelt werden.

 

Nun freue ich mich auch hier auf den Winter, die lange Nacht, die bestimmt auch ein paar schöne Sternenhimmel, Mondaufgänge u.a. (hoffentlich auch noch ein paar schöne Polarlichter) bieten wird und dies gemeinsam mit den anderen zu erleben.


 
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