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Toleranz und Weltoffenheit

Als unverzichtbare Säulen wissenschaftlicher Arbeit sind internationale Kooperationen und ein intensiver interkultureller Austausch wichtige Voraussetzungen für moderne Forschung. Toleranz und Weltoffenheit sind deshalb zentrale Werte im Selbstverständnis des Instituts. Um dieses Selbstverständnis zu verdeutlichen, trat das Alfred-Wegener-Institut im Jahr 2008 dem Potsdamer Toleranzedikt bei.


 

Selbstverpflichtung der Stiftung Alfred-Wegener-Institut für Polar- und Meeresforschung in der Helmholtz-Gemeinschaft im Rahmen des neuen Potsdamer Toleranzediktes 2008

Forschung kennt keine Grenzen. Das internationale und interkulturelle Miteinander bei der Forschung befruchtet den gemeinsamen wissenschaftlichen Erkenntnisgewinn. Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Alfred-Wegener-Instituts unterstützen mir Ihrer Arbeit ausländische Studierende, Wissenschaftler und Wissenschaftlerinnen während ihres Forschungsaufenthaltes in Potsdam und an den anderen Standorten in Bremerhaven, Helgoland und Sylt.

Das Alfred-Wegener-Institut pflegt Forschungskooperationen weltweit. Ohne die länderübergreifende Zusammenarbeit mit international angesehenen Forschungseinrichtungen wäre Forschung in den Polargebieten nicht denkbar und nicht durchführbar. Niemand wird auf Grund seiner Herkunft oder Weltanschauung benachteiligt oder aus Projekten ausgeschlossen.

Internationale Forschungsnetzwerke und -plattformen sind nicht nur ein Gewinn für die Wissenschaft, sondern fördern auch das gegenseitige Verständnis von Menschen verschiedener Nationalitäten. Nahezu ein Drittel aller Expeditionsteilnehmer bei Feldarbeiten an Land und auf dem Forschungseisbrecher Polarstern sind ausländischer Herkunft. Die gemeinsame Arbeit auf Expeditionen setzt ein hohes Maß an gegenseitiger Toleranz und Verständnisfähigkeit voraus. Unsere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter am Alfred-Wegener-Institut tragen dazu bei, kulturelle Grenzen zu überwinden und den interkulturellen Dialog zu vertiefen.

Das Alfred-Wegener-Institut fördert über verschiedene Maßnahmen gezielt die Vereinbarkeit von Beruf und Familie. Mit dem Modell der „doppelten Karrieren“ wird die Attraktivität für die Rekrutierung von renommierten Wissenschaftlern und Wissenschaftlerinnen aus dem Ausland erhöht.


 
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Weitere Informationen

Das Potsdamer Toleranzedikt