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Ozonpartialdruck: Zeitreihe seit 1985

ozone profile since 1985

Zwischen 1985 und 1992 wurden regelmässige Ozonsondierungen an der Georg Foster Station (70°46'S, 11°41'E) durchgeführt. 1992 wurde das Programm von der Neumayer Station (70°39'S, 8°15'W) übernommen. Die beiden Station befanden sich auf dem selben Breitengrad und liegen nur etwa 750 km voneinander entfernt.  Auf Neumayer wurden ECC 5A/6A Ozonsensoren in Kombination mit RS80/RS90/RS92 Radiosonden verwendet. Seit Februar 2009 wird das Messprogramm an Neumayer_III - 6 km südlich von Neumayer - kontinuierlich fortgeführt. Die erhobenen Messungen von allen 3 Stationen kann als eine Zeitreihe betrachtet werden.

Der Ozonpartialdruck in der Troposphäre bei 850 hPa zeigt einen deutlichen Jahresgang mit  Maximalwerten von 4 mPa während des Südwinters und Minimalwerten von 1 mPa während des Südfrühlings.

 


 
Timeseries of ozone in troposphere and stratosphere since 1985

Das Ozonvorkommen des 70hPa Niveaus - das entspricht etwa einer Höhe von 17 km - wird als die stratosphärische Ozonschicht bezeichnet. Im antarktischen Frühjahr ist ein deutlicher Ozonabau in dieser Höhe erkennbar. Im Isoliniendiagramm werden die gesamten Ozondaten als Zeitreihe graphisch darstellt. Dadurch fallen die jährlichen Schwankungen des Ozonpartialdrucks deutlich auf.


 

In den letzten 20 Jahren

In den letzten 20 Jahren ist ein deutlicher Trend des mittleren Ozonpartialdrucks bei 70 hPa im antarktischen Frühjahr (September-November) zu erkennen: Es besteht ein enger Zusammenhang zwischen sinkenden stratosphärischen Temperaturen und erhöhtem Ozonabbau. Während des antarktischen Herbstes (Januar-März) sind keine vergleichbaren Trends zu beobachten.

 


 
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