Druckversion dieser Seite
PDF-Version dieser Seite

 

Archiv 12. Dezember - 2. Januar

24.02.08

Bei überwiegend günstigen Wetterbedingungen gingen die Baurabeiten weiter zügig und planmäßig voran.

Bis zum 18. Februar herrschten vorwiegend gute Wetterbedingungen, sodass der Stahlbau für die Grabensektion des Stationsgebäudes fertig gestellt werden konnte. Darüber hinaus konnten das Garagendach und die seitlichen Abdeckungen montiert werden. So war das Bauwerk echtzeitig vor einer mehrere Tage andauernden Schneedrift wetterfest. Je nach Baufortschritt wurde der Ausbau des Untergschosses in der Grabensektion vorangebracht.

In den verbleibenden zwei Wochen wird noch die komplette Rampenanlage für die Aus- und Einfahrt in das Untergeschoss funktionstüchtig aufgebaut. Baugeräte und Fahrzeuge sollen dann in der winterfesten Garage abgestellt werden. Da ein großer Teil der Stationsausrüstung in dieser Saison nicht mehr montiert werden kann, wird jetzt auch das Winterlager eingerichtet.

Spätestens am 10. März 2008 müssen die Bauarbeiten an der Neumayer-Station III eingestellt werden, und alles winterfest eingelagert sein. Danach werden die Flugzeuge aus der Antarktis abgezogen. Es beginnt die Überwinterung 2008 während der die Überwinterer an der Neumayer-Station II Kontrollmessungen zur Standfestigkeit des Bauwerkes ausführen werden.

 

03.02.08:

Nach zweieinhalb Wochen wurde die Entladung der "Neumayer-Station III" in der Antarktis erfolgreich beendet. Der letzte Frachtcontainer ging am Sonntagabend gegen 17:15 UTC von Bord der "Naja Arctica", die die Atka-Bucht gegen 22:10 UTC in Richtung Kapstadt verließ.

31.01.08:

Bei günstigem Wetter gehen die Montagearbeiten zügig voran. AWI-Mitarbeiter und die Baumannschaft arbeiten hochmotiviert und bemühen sich, den Rückstand so weit wie möglich aufzuholen. Die Fundamente sind gesetzt. Derzeit werden die Tragwerke der Grabensektion montiert. Vorrangiges Ziel ist es, die Montage dieses unteren Teils des zukünftigen Stationsbauwerkes mit der Dachabdeckung fertig zu stellen. Das ist die Voraussetzung dafür, um bei den Ausbauarbeiten und der Montage der Hydraulikeinrichtung noch möglichst viel in dieser Saison zu schaffen.

Die Löscharbeiten der Naja Arctica werden bei dem derzeit guten Wetter am Sonntag, den 3. Februar abgeschlossen sein. Die Entladung dauerte trotz Unterbrechungen durch Eisgang und Sturm nur zweieinhalb Wochen. Das entspricht der von der AWI-Logistik unter günstigen Bedingungen dafür veranschlagten Zeit.

Fotos: Felix Riess

 

13.01.08:Noch immer ist die Entaldestelle an der Kante des Ekström-Schelfeises nicht für die Naja Arctica zugänglich. RV Polarstern setzte das Rammen bis zum Morgen des 12. Januar fort und konnte sich bis auf etwa 300 m an die Schelfeiskante heranarbeiten. Wegen des auffrischenden Windes aus Nord verlies sie den etwa 200 m breiten Kanal, der bislang in des feste Meereis gebrochen werden konnte. In der Warteposition konnten gestern wissenschaftliche Messstationen durchgeführt werden.
Der heute, am Sonntag 13.1.08, durchziehende Sturm erreichte nur 8 Windstärken. Die Hoffnung, dass das Festeis an der von Polarstern gebrochenen Rinne unter dem Windeinfluss weiter aufbricht, hat sich bis heute Mittag nicht erfüllt.
Morgen, am 14. Januar 2008, wird der Einsatz zum Eisbrechen fortgesetzt. Kapitän Pahl bleibt optimistisch und hofft, dass es in den kommenden Tagen gelingen wird, bis zur Schelfeiskante zu gelangen und größräumig das Festeis für die Naja Arctica aufzubrechen.
10.01.08:Die Wetter- und Eislage ist weiterhin unverändert. Polarstern erreichte am 9. Januar gegen 04.00 Uhr UTC die  Warteposition der Naja Arctica. Nach Ankunft fand eine umfassende  Eisaufklärung mit einem der Bordhelikopter statt.
Nach Auswertung der Lage hat sich Kapitän Uwe Pahl entschlossen, dass  Eis an einer geeigneten Stelle in kürzester Distanz zur  Schelfeiskante - am so genannten Nordanleger - zu durchbrechen. Die  Entfernung von der Kante des Festeises bis zum Nordanleger beträgt  ca. 1,45 Seemeilen. Direkt an der Eiskante zum offenen Wasser ist das  Eis etwa 2 bis 5 m dick. Am 9. Januar um 14.00 Uhr begann der Einsatz. Bis heute, am 10.  Januar um 08.00 Uhr UTC gelang es, etwa eine Seemeile voran zu kommen. Ziel des Eisbrechens ist es, eine möglichst breite und lange Rinne in  das Festeis zu brechen. Zum Wochenende wird eine Wetteränderung  erwartet, so dass die Wirkungen von Wind und Meeresdünung das  Aufbrechen des Eises zusätzlich befördern könnten.

07.01.08:Position und Wetterlage weiterhin unverändert. Es wird beschlossen, dass Polarstern das wissenschaftliche Programm der Expedition ANT XXIV-2 in der Nacht vom 07. auf den 08. Januar unterbricht, um Naja Arctica bei ihren Bemühungen zu unterstützen, die Entladestelle an der Schelfeiskante zu erreichen. Nach ihrer Ankunft in der Atka-Bucht am 09. oder 10.01. wird Polarstern den Versuch unternehmen, eine Fahrrinne in das Meereis der Atkabucht zu brechen.
02.01.08: Position und Wetterlage unverändert
28.12.07: Bei weiterhin stabiler Wetterlage unveränderte Position der Naja Arctica.
26.12.07: Naja Arctica liegt weiter sicher an der alten Meereisentladestelle der Polarstern auf Position 70°33,47’S / 007°40,83’W. Das Hochdruckgebiet blieb über die Weihnachtstage stabil und brachte viel Sonnenschein, aber keine Wetteränderung. Ein zwei bis drei Kilometer breiter Presseisrücken liegt weiter zwischen dem Schiff und der geplanten Entladestelle an der Schelfeiskante.
21.12.07: Auch in den nächsten Tagen ist keine Wetteränderung in Sicht. Eine Entladung an der gegenwärtigen Position ist nicht möglich, da das Meereis max. 10-11 Tonnen trägt, wichtige Bauteile, darunter die zum Aufbau erforderlichen Baukräne, aber schwerer sind. Da hilft nur warten.
20.12.07: Unveränderte Position von Naja Arctica.
19.12.07: Wetter weiterhin stabil, Situation unverändert.
18.12.07: Naja Arctica ist an der Meereisentladestelle der Polarstern in der Atkabucht angekommen. Aktuelle Position: 70°33,47’S / 007°40,83’W, wartet auf Wetterveränderung, damit das Meereis aufbricht.
17.12.07: Naja Arctica nähert sich der Atka Bucht; noch 10 Seemeilen bis zur Schelfeiskante gilt es zu überwinden.
16.12.07: Naja Arctica befindet sich 30 Seemeilen von der Neumayer-Station entfernt in Nebel und Eis.
12.12.07: Motorschiff Naja Arctica  transportiert die Neumayer-Station III in die Antarktis. Ihre aktuelle Position: 62°18'S / Greenwich Meridian, Kurs 180°, Gechwindigkeit 8 Konten, Eisbedeckung 8/10 aber genug Wasser zwischen den Schollen, um gut durchzukommen.


 
Druckversion dieser Seite
PDF-Version dieser Seite