Kooperationen
Transnational Access-Projekt (Wissenschaftlerzugang)
Die AWIPEV-Forschungsbasis ist eine Kooperation zwischen dem Alfred-Wegener-Institut für Polar- und Meeresforschung und dem französischen Polar-Institut Paul Emile Victor (IPEV). Alle logistischen Anforderungen werden von der lokalen Firma Kings Bay bereitgestellt. Die Koldewey-Station gehört zum Transnational Access (TA)-Projekt ARCtic FACility of the European CommisSIon der Europäischen Kommission. Dieses Projekt ermöglicht europäischen Wissenschaftlern den Zugang zu Forschungsstationen des TA-Projekts. Ansprechpartner für Wissenschaftler, die die Möglichkeiten an der AWI-Station als Gastwissenschaftler nutzen möchten, ist Dr. Roland Neuber.
Ny-Ålesund Science Managers Committee (NySMAC)
Der arktische Forschungsstandort Ny-Ålesund ist durch seine Vielfalt von Forschungsarbeiten unterschiedlichster Disziplinen und der Teilnahme von Wissenschaftlern internationaler Institutionen gekennzeichnet. Um Kooperationen und die Koordination der wissenschaftlichen Arbeit an der Station zu verbessern, sind solche Institutionen, deren Wissenschaftler häufig mit der Forschungsbasis zusammenarbeiten, im Kommittee Ny-Ålesund Science Managers Committee (NySMAC) zusammengeschlossen. Dieses Kommittee richtet regelmäßig wissenschaftliche Seminare und Workshops aus und erarbeitet den zwei Mal jährlich erscheinenden Ny-Ålesund Newsletter.
Der Gouverneur Spitzbergens (Sysselmann)
Die Inselgruppe Svalbard wird von einem Norwegischen Gouverneur verwaltet, dem Sysselmann. Ihm untersteht unter anderem die Verwaltung der wissenschaftlichen Arbeiten. Eine Online-Datenbank der aktuellen Forschungsprojekte wird vom Svalbard Science Forum SSF entwickelt.
Der deutsche Landesausschluss für Arktische und Antarktische Forschung (LA SCAR/IASC)
Deutschland ist durch Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG) im Scientific Committee on Antarctic Research (SCAR) und dem International Arctic Science Committee (IASC) vertreten. Der deutsche Landesausschuss SCAR/IASC (DFG) koordiniert die Forschungsaktivitäten der Universitäten, der Forschungsinstitute sowie dem Alfred-Wegener-Institut als zentraler Institution für Polarforschung. Über die Forschungsaktitvitäten an der Koldewey-Station wird dem Landesausschuss SCAR/IASC Bericht erstattet.
Das International Arctic Science Council (IASC)
Das International Arctic Science-Kommittee ist eine nichtstaatliche Organisation, die Kooperationen aller an der Arktisforschung beteiligten Disziplinen und Ländern sowie den Regionen der Arktis anregt und ermöglicht. Nationale Wissenschaftsorganisationen sind Mitglied im IASC. Jede nationale Mitgliedsorganisation pflegt Kontakte zu den Migliedern des Rates sowie den beteiligten wissenschaftlichen Arbeitsgruppen des eigenen Landes. Anhand dieser Struktur erkennt der IASC wissenschaftliche Prioritäten. Ein internationales Wissenschaftsprogramm, das durch den IASC geplant oder empfohlen wird, sollte demnach eine hohe Priorität hinsichtlich der Arktisforschung besitzen.



