FS Polarstern – ein schwimmendes Großlabor
Das wichtigste Werkzeug der deutschen Polarforschung: Das Forschungs- und Versorgungsschiff Polarstern.
Antragstellung für Forschungsprojekte
Der gegenwärtige Fahrtplan für Polarstern-Reisen endet im Sommer 2014. Ein neuer Aufruf zur Abgabe von Anträgen erfolgte am 9. März 2012. Fahrtvorschläge müssen entsprechend dem Leitfaden zur Antragstellung bis zum 1. August 2012 abgegeben werden. Der neue Plan wird den Zeitraum Oktober 2014 bis Oktober 2016 umfassen.
Personalwechsel in der wissenschaftlichen Koordination des FS Polarstern
Mit Wirkung vom 1. Mai 2012 geht die wissenschaftliche Koordination der Polarstern von Dr. Eberhard Fahrbach auf Dr. Rainer Knust über, da Dr. Fahrbach im Juni 2012 in den Ruhestand gehen wird. Es wird gebeten, für Anfragen in Zukunft die Email-Adresse polcoord <Polarstern-Coordination(at)awi.de> zu nutzen.
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Wo ist Polarstern?
Arktis oder Antarktis? Tromsö oder Kapstadt? Der Fahrtverlauf von Polarstern kann nahezu in Echtzeit mitverfolgt werden.
Was macht Polarstern?
Die Fahrtleiter der Expeditionen berichten in regelmässigen Abständen über die laufenden Arbeiten an Bord von Polarstern.
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Wie klingt Polarstern?
Ein Stück Polarforschung für zu Hause: das Signalhorn
Im Jahr 310 Tage im Dienst der Wissenschaft
Seit ihrer Indienststellung am 9. Dezember 1982 hat die Polarstern über fünfzig Expeditionen in Arktis und Antarktis abgeschlossen. Sie wurde eigens für die Arbeit in den Polarmeeren konzipiert und ist gegenwärtig eines der leistungsfähigsten Polarforschungsschiffe der Welt. Polarstern ist im Besitz der Bundesrepublik Deutschland, vertreten durch das Bundesministerium für Bildung und Forschung, wird betrieben vom Alfred-Wegener-Institut für Polar- und Meeresforschung in der Helmholtz-Gemeinschaft und von der Reederei Laeisz bereedert.
An nahezu 310 Tagen im Jahr ist die Polarstern auf See. Gewöhnlich bereist sie zwischen November und März die Antarktis und im Nordsommer die arktischen Gewässer.
Das Schiff ist für biologische, geologische, geophysikalische, glaziologische, chemische, ozeanographische und meteorologische Forschungsarbeiten ausgerüstet und verfügt über neun wissenschaftliche Labors. Zusätzliche Laborcontainer können auf und unter Deck gestaut werden.
Forschungsgeräte und Messinstrumente werden mit Hilfe von Kränen und Winden ausgebracht und bis in große Tiefen herabgelassen. Das Bordrechnersystem erfasst und speichert laufend meteorologische, ozeanographische und weitere Daten nach Bedarf.
Das Schiff hat eine Besatzung von max. 44 Personen und bietet zusätzlich Arbeitsmöglichkeiten für 50 Wissenschaftler und Techniker.





