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Eine Kompassqualle (Chrysaora hysoscella). Foto: Ude Schilling

Das Forschungsschiff Heincke im Einsatz. Foto: Michael Potthoff

Fahrtberichte von der Heincke-Expedition HE289

Am Donnerstag, den 12. Juni 2008 ist das Forschungsschiff Heincke zu meeresbiologischen Untersuchungen von Helgoland aus zu den Orkney Inseln im Nordatlantik aufgebrochen. Im Fokus der insgesamt zwölf Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler an Bord stehen dabei die Nesseltiere, zu denen zum Beispiel auch die Quallen zählen. Nesseltiere besitzen zur Verteidigung und für die Nahrungsaufnahme so genannte Nesselzellen, die mit einer winzigen Harpune unter hohem Druck hochwirksame Gifte in ihr Beutetier schießen. Das Gift einiger Arten kann auch beim Menschen zu allergischen Hautreaktionen, in einzelnen Fällen sogar durch Lähmung des Atemapparates zum Tod führen.

In Zusammenarbeit mit dem GKSS Forschungszentrum in Geesthacht sollen der Ursprung sowie die chemische Zusammensetzung der Gifte aufgeklärt werden. Weiterhin stehen auch eingewanderte Arten aus wärmeren Gebieten im besonderen Interesse der Forscherinnen und Forscher. Heincke wird am 3. Juli wieder auf Helgoland erwartet.

Im Auftrag des Alfred-Wegener-Instituts berichtet der kieler Meeresbiologe und Unterwasserfotograph Uli Kunz von der Expedition in den Nordatlantik.


16. Juni 2008: Nach dem Sturm ist vor dem Sturm

25. Juni 2008: Einmal rund Lewis

29. Juni 2008: Zurück zu den Orkneys


 
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