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Wissenschaftliche Ausrüstung der POLAR 5

Die wissenschaftlichen Geräte an Bord der POLAR 5 sind teilweise am Alfred-Wegener-I nstitut oder in dessen Auftrag entwickelt worden. Die Integration und technische Betreuung der Geräte wird durch die Arbeitsgruppe Flugzeug- und Landtechnik des Alfred-Wegener-Instituts durchgeführt, wobei – falls erforderlich - auch auf Leistungen externer Partner zurückgegriffen wird.

Die wissenschaftliche Ausrüstung von POLAR 5 kann flexibel gestaltet werden, externe Nutzer können wissenschaftliche Geräte mitbringen, die dann Integriert werden. Bereits verfügbar sind mehrere geophysikalische Systeme, wie Magnetometer oder Gravimeter zur Vermessung des Magnet- und Schwerefeldes der Erde und ein Laser-Höhenmesser zur Erfassung der Oberflächenstrukturen des Eises.


 

Mit dem EMR-Radarsystem, dessen Antennen unter den Tragflächen auch schon der POLAR 2 eine markante, unverwechselbare Silhouette gegeben haben, können die Strukturen der Eisschichten untersucht werden. Eine digitale Fotokamera registriert die Verteilung des Meereises. Ein Ausleger am Bug bietet Platz für atmosphärische Turbulenzmessungen. Eine Dropsondenanlage ermöglicht es, weitere meteorologische Daten zu erfassen. Zusätzlich ist ein mobiles Licht-Radar (LIDAR) installiert, das die vertikale Verteilung der Aerosole misst.


 

Verfügbare Geräte und Technische Daten der POLAR 5

Geophysik und Glaziologie Atmosphärenforschung     Typ Basler BT-67
Gravimeter Turbolenzmesssonde     Länge über alles 20,66 m
Magnetometer Dropsondenanlage     Höhe über alles 5,2 m
Laseraltimeter LIDAR     Spannweite 29 m
Laserscanner Photometer     Leergewicht 8668 kg
Radaraltimeter Partikelsensorik     Maximales Startgewicht 13068 kg
Eisdickenradar Hygrometer     Triebwerksleistung (pro Triebwerk) 1281 PS
Akkumulationsradar Temperatursensorik     Maximale Nutzlast (3 Flugstunden) 2500 kg
EM-System Pyrano- und Pyrgeometer     Reichweite ohne Nutzlast 3500 km
  Strahlungsthermometer     Maximale Reisegeschwindigkeit 380 km/h
        Anzahl der Passagiere 18
        Maximale Starthöhe 3800 m

 

Flexible Gestalungsmöglickeiten

POLAR 5 bietet außerdem eine Reihe von Einlassöffnungen, in die zusätzliche Geräte, die nicht am AWI vorliegen, integriert werden können. Mehrere Verteilerkästen im Flugzeug machen es möglich, jegliche Spannungen und Datenströme an diversen Stellen an Bord abzugreifen. Das macht POLAR 5 als Forschungsflugzeug auch für internationale, externe Wissenschaftler interessant.

Im Unterboden der Kabine können wissenschaftliche Geräte eingebaut werden, die durch mehrere Luken nach unten gucken, bzw. ihre Signale aussenden und/oder empfangen können, Hier stehen insgesamt zehn Öffnungen in verschiedenen Größen zur Verfügung, sechs davon können mit Rolltoren verschlossen werden.


 

Auf der Oberseite des Flugzeugs sind noch einmal 12 Öffnungen vorhanden, es könnten bei Bedarf noch mehr hinzukommen. Auch unter den Tragflächen können neben dem Eisdickenradar noch weitere Messgeräte mittels diverser Pylone mit einem sogenannten Nato-Verschluss angebracht werden. Auf den Tragflächen befindet sich an beiden Seiten je eine GPS-Antenne. Für Heck und Bug stehen Ausleger in zweifacher Ausführung zur Verfügung, vorn für meteorologische und magnetische Messungen, hinten für Magnetik und ein Spektrometer.


 
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Kontakt

Dr. Uwe Nixdorf
Leiter Logistik

Dr. Andreas Herber
Kampagnenleitung Klimawissenschaften

Dr. Daniel Steinhage
Kampagnenleitung Geowissenschaften

Martin Gehrmann
Zulassungsarbeiten, Kampagnenbetreuung Küstenforschung

Manuel Sellmann
Fernerkundung, Kampagnenbetreuung Meteorologie

Christoph Petersen
Elektronik, Kampagnenbetreuung Geophysik

Silke Henkel
Frachtabwicklung, Administration