GITEWS - Tsunami Modellierung am AWI
Als Beitrag zum Wiederaufbau nach dem verheerenden Tsunami am 26. Dezember 2004 im indischen Ozean hat die Bundesregierung Mittel für den Aufbau eines Tsunami-Frühwarnsystems in Indonesien bereit gestellt (Deutsch-Indonesisches Tsunami-Frühwarnsystem GITEWS). Mehrere Insitute der Helmholtz-Gemeinschaft, darunter AWI, GFZ, GKSS und DLR, sind an der Entwicklung beteiligt. Das AWI ist maßgeblich für die Modellierungs-Komponente verantwortlich.
Die Zeit zwischen einem Erdbeben und der Tsunami-Warnung beträgt maximal 5 Minuten. Diese Vorgabe ist notwendig, um noch Zeit für geeignete Evakuierungs- und Schutzmaßnahmen zu haben. Um in dieser kurzen Zeit möglichst viel Information aus den wenigen verfügbaren gemessenen Daten zu erhalten, werden Modelldaten verwendet. Der Vergleich von Messdaten (Pegelmessungen, Erdbeben-Stärke, Erdverschiebung aus GPS-Messungen, etc.) mit vorberechneten Szenariendaten soll ein möglichst realistisches Bild der Situation vor Ort ermöglichen.
Auf den folgenden Seiten finden Sie Informationen über
- Die Komponenten des Frühwarnsystems,
- Das Modell TsunAWI, welches für die Szenarienrechnungen entwickelt wurde,
- Die Mitglieder der Tsunami Gruppe am AWI,
- Materialien, wie Animationen, Bilder, etc.,
- Publikationen,
- Weitereführende Links.





