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Im Focus: Lebensraum Küste

Das Thema CO im Forschungsprojekt MARCOPOLI

Als Küste wird die Übergangszone zwischen Kontinent und offener See bezeichnet. Zu ihr zählen die Wassereinzugsgebiete und Meeresarme sowie der Flachmeerbereich und das Küstenflachland. Geologisch gesehen stellen Küsten nur eine Momentaufnahme dar: Insbesondere Meeresströmungen und Gezeiten sowie die erosive Kraft der Brandung nagen permanent am Küstenrand und ändern seinen Verlauf. Küsten werden auch durch eustatische Meeresspiegelschwankungen geformt: Sie gehen auf eiszeitliche Klimawechsel zurück, können aber auch durch die Erwärmung der Atmosphäre entstehen. Des Weiteren spielen Landhebungen und –senkungen ein Rolle: sie werden durch isostatische und tektonische Prozesse ausgelöst. Daneben wirken auch menschliche Aktivitäten auf den Küstenraum: Häfen und Siedlungen, der Transport von Gütern und wirtschaftliche Nutzung haben ebenso Einfluss auf den Küstenbereich.

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Kontakt

Themensprecher:
Prof. Dr. Franciscus Colijn (GKSS)
Stellvertreter:
Prof. Dr. Allan Cembella


 

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