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CTD - Sonde und Wasserschöpfer


Abb. 1: Die CTD-Sonde mit den Wasserschöpfern kommt an Deck (Foto: Henry Bittig).

Vertikale Temperatur- und Leitfähigkeitsprofile (zur Berechnung des Salzgehalts) werden mit einer CTD-Sonde (Conductivity, Temperature, Depth) gemessen, die an einem Einleiterdraht mit 11 mm Durchmesser bis 6.000 m Tiefe gefahren wird. Es wird ein System der Firma Seabird, Typ SBE 911plus*), mit einem Carousel SBE 32*) mit 24 Wasserschöpfern zu je 12 Litern eingesetzt. Die Entnahme der Was-serproben erfolgt geschützt unter Deck. Die Anlage umfasst das Unterwasserteil, ein Bordgerät und einen PC zur Datenerfassung mit der Software von Seabird „Seasoft“ in der aktuellen Version.

 

 

Das Aussetzen der CTD Sonde mit den Wasserschöpfern in Bildern auf der FS "POLARSTERN"

 

Die CTD-Sonde ist mit doppelten CT-Sensoren (SBE 4C*) und SBE 3plus*)) ausgestattet, die mit zwei getrennten Pumpen (SBE 5T)*) betrieben werden. An den verfügbaren Anschlüssen für externe Geräte sind zusätzlich angeschlossen: ein Sauerstoffsenor SBE 43*), ein hochgenaues Thermometer SBE 35*), ein Trübungssensor der Firma WET Labs, Typ C-Star**), und ein Altimeter der Firma Benthos, Mod. 2110-2.
Die CT-Sensoren werden vor und nach dem Einsatz beim Hersteller kalibriert. Die daraus resultierende Sensordrift wird zur Korrektur der gewonnenen Profile herangezogen. Zusätzlich werden während einer Reise Wasserproben genommen, die mit dem Bord-Salinometer Guildline, Autosal 8400B gemessen werden, um diese mit der Driftkorrektur aus den Prae- und Post-Kalibrierungen vergleichen zu können. Zur entsprechenden Korrektur bzw. Kontrolle wird für die Temperatur das SBE 35 verwendet. Ein Vergleich beider Sensorpaare unterstützt die Qualitätskontrolle wesentlich und bestätigt die Herstellerspezifikationen mit einer Genauigkeit der Temperatur von +/- 0.001°K und des Salzgehalts von +/- 0.002.

www.seabird.com

www.wetlabs.com


 


Abb. 2: Transport von CTD/Wasserschöpfer vom Abfüllraum an Deck


Abb. 03: Probennahme aus den Wasserschöpfern im Abfüllraum (Foto: Henry Bittig).


 

 

 
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