Druckversion dieser Seite
PDF-Version dieser Seite

 

Arbeitsgruppe Bathymetrie und Geodäsie

Die Vermessung des Meeresbodens mit Fächerecholotsystemen ist notwendig, um genaue, hochauflösende Modelle der Meeresbodentopographie zu erzeugen. Geodynamische Phänomene wie Krustenbewegungen können mithilfe geodätischer Methoden, insbesondere GPS, analysiert werden.


 

Bathymetrie

Abbildung Bathymetrie

Bathymetrische Vermessung mit Fächerecholotsystemen bieten ein schnelles Hilfsmittel, um Gestalt und Morphologie des Meeresbodens zu untersuchen. Das an Bord des Forschungsschiffes Polarstern installierte System Hydrosweep DS-2 liefert 59 Einzelmessungen der Wassertiefe und Echostärke je Ping. Zusätzlich liefert es Bodensichtsonar-Information (2048 Echos pro Ping). Das System kann mit einem Öffnungswinkel von 90 oder 120 Grad betrieben werden und ist für die Tiefseevermessung ausgelegt.


 

Geodäsie

Abbildung GPS

Die Rolle von Vermessung und Geodäsie auf klassischen Expeditionen der Polarforschung war bisher hauptsächlich beschränkt auf die Bestimmung von Positionen und die Bereitstellung eines Rahmens für Kartierungen. Das Anwendungsgebiet hat sich während der letzen Jahrzehnte dramatisch geändert. Neue Satellitentechniken und wachsende Genauigkeiten, insbesondere des Globalen Positionssystems (GPS) und der Satellitenaltimetrie, bieten exzellente wetterunabhängige und hochgenaue Werkzeuge für die Arbeit in Polarregionen.


 
Druckversion dieser Seite
PDF-Version dieser Seite
 
 

Weitere Informationen

Principles of seafloor mapping nicely explained by Will Sager  (in Englisch)

GEBCO meetings 2006 in Bremerhaven