Kurs: GIS in den Meereswissenschaften - vom 18. bis 22. Februar 2008
Raumbezogene Analyse für wissenschaftliche und planerische Fragestellungen
Anhand von geo- und biowissenschaftlichen Daten vermittelt die Veranstaltung „GIS in den Meereswissenschaften“ Verfahren zur effizienten Datenverwaltung und zur raumbezogenen Analyse.
Als Fallbeispiele werden die Grundsätze zur Habitatkartierung der Nordsee vermittelt und die Verteilung von Gashydraten, Pockmarks und Schlammvulkanen im Bereich der Ozeanränder untersucht.
Die Übung führt in Theorie und Praxis Geographischer Informationssysteme (GIS) ein und vermittelt grundlegende Kenntnisse im Umgang mit ArcGIS 9. Die Kursinhalte umfassen den Aufbau von Geoinformationssystemen, die Eingabe von Geometrie- und Attributdaten, die Verknüpfung tabellarischer Daten, die Analyse raumbezogener Daten im GIS, die Verschneidung von Informationslagen sowie die Kartenerstellung und Kartengestaltung und mit ArcGIS 9.
Kursinhalte
GIS Daten-Modelle
▪ Vektordaten ▪ Rasterdaten ▪ Projektionen
Management von GIS Features
▪ Attribut-Tabellen ▪ Geodatenbank
Analyse-Tools für Raster- und Vektordaten, sowie Attribut-Tabellen
▪ Kalkulation von Flächen, Distanzen, Attributen, Buffer
▪ Verschneidungen von Rastern, Polygonen, Flächen und Punkten
▪ Zonierung ▪ Attributierung
▪ Image-Analyse
Geostatistik
▪ Interpolation (Kriging) mit dem Geostatistical Analyst
Thematische Karten und Habitatkarten
▪ Monoparametrische und multiparame- trische Karten des Meeresbodens
Visualisierung
▪ 3D Darstellung mit ArcScene
▪ Kartenerzeugung (Symbole, Legenden, Kartenränder)
Abläufe automatisieren und anpassen
▪ Erstellung komplexer Modelle geografischer Zusammenhänge ohne Programmiererfahrung mit dem ModelBuilder



