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Marine GIS: Geo-Informationssysteme in den Meereswissenschaften

Diese Daten repräsentieren hinsichtlich Geo-Informationssystemeverschiedenen Daten-Typen und liefern Informationen über einzelne Punkte (Punkt), entlang vertikaler oder horizontaler Transekte (multi-Punkt oder Linie), für Gebiete (Polygon), die via Kamera oder Multi-Beam Systeme vermessen werden, sowie Informationen über zeitliche Abweichungen (Zeitreihen).

Innerhalb der letzten Jahre wurden erhebliche Entwicklungen in der Marinen Technologie beobachtet. Neue bewegliche Unterwasser Plattformen/Fahrzeuge/Geräte wie z.B. AUV’s (Autonomous Underwater Vehicles – Autonomisches Unterwasser Fahrzeuge), ROV’s (Remotely Operated Vehicles – Ferngesteuerte Fahrzeuge) und MOVES’s (Wheel Driven Underwater Vehicles moving on the seafloor – auf dem Meeresgrund fahrende radbetrieben Unterwasser Fahrzeuge) wurden entwickelt. Weiterhin sind jetzt neue innovative Sensoren Probenahmesysteme wie zum Beispiel in situ Massenspektrometer, optische Sauerstoff- oder Nitrat Sensorik, Mikro-Profiler sowie Osmo-Pumpen oder Rhizon-Probenahmevorrichtungen verfügbar.

In Kombination mit der vorhandenen Sensorik und den Probenahmevorrichtungen auf den Forschungsschiffen erweitern diese neuen Technologien den Anwendungsbereich der Marinen Wissenschaft erheblich.

Folglich werden eine beachtliche Menge umweltbedingter Daten durch Wassersäulen- und Sediment Probeentnahmen entlang vertikaler Schnittstellen bezogen (z. B. mittels hydro cast und Sedimentkernen), durch in situ Messungen am Meeresboden, Langzeit-Beobachtungen an speziellen Einsatzorten wie Ankerplätzen, sowie durch Datenaneignung und Beprobung während Tauchgängen der ROV’s, AUV’s, oder MOVE’s.

Verglichen mit der Anzahl der gemessenen Parameter und der Quantität der Information, die auf multidisziplinären Forschungsfahrten kompiliert werden, bestehen nur wenige Konzepte und Methoden zur Visualisierung der Datenverteilung, zur Darstellung der Daten anhand von thematischen Diagrammen, zur leistungsfähige Integration der inhomogenen Daten in vorhandene Datenbankstrukturen, zum Management und zur räumliche Analyse von Geodaten.


 

Für die Veranschaulichung und Analyse dieser Geodaten (Messungen, die letztendlich an die Beobachtungs- oder Beprobungsposition gebunden sind) werden Geo-Informationssysteme GIS) angewendet. Die Vielfalt der verschiedenen Daten erfordert ein Datenbank Management System – eine Geodatenbank – dass auf die Bedürfnisse der speziellen Wissenschaft zugeschnitten ist.


 

Zusammen mit Mitarbeitern/Kooperationspartner von anderen wissenschaftlichen Instituten und SME’s (Small und Medium Enterprises – Kleine und Mittelständische Unternehmen) ist es unser Ziel, Sensorik Netzwerke und Konzepte für eine auf GIS-basierende Analyse der räumlichen Daten zu erstellen.

Diese Aktivitäten/Bemühungen sind Teil der MarTech Initiative und des MarGIS

Projektes.

 


 
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