Gemeinsames Projekt zur Zeitserien Analyse zwischen der Biologischen Anstalt Helgoland und dem Institute of Southern Seas (Ukraine)
Das Monitoring der marinen Umwelt (physikalische und chemische Bedingungen sowie Biodiversität) nimmt im Rahmen nationaler und europäischer Gesetzgebung z. B. der Meeresstrategie Rahmenrichtlinie immer größere Bedeutung ein. Die produzierten Datenmengen steigen dabei durch die zunehmend eingesetzten semiautonomen und autonomen Systeme wie Ferryboxen, Meßbojen, phylochips etc. immer mehr zu (Eine Ferrybox kann ohne weiteres Daten für ein Dutzend Parameter im Minutentakt erzeugen).
Die Integration und Interpretation solcher enormen Datenmengen ist aber schwierig, da zwar eine Vielzahl von statistischen Methoden theoretisch einsetzbar sind aber in der Praxis nicht genügend im Hinblick auf ihre Anwendbarkeit/Aussagefähigkeit bei verschiedenen Datensätzen und in verschiedenen Situationen getestet wurden. Gerade im Hinblick auf den Klimawandel und seine Folgen sind aber robuste (verlässliche) Analysen von Langzeitdaten, sowie die Vergleichbarkeit der Analysen verschiedener Datenserien zwingend erforderlich.
In diesem kleinen BmbF geförderten Projekts werden gemeinsame Analysen der BAH und IBSS Datensätze durchgeführt mit dem Ziel die Robustheit verschiedener statistische Methoden zu testen.



