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Die Helgoland Reede Plankton Langzeitreihen

Phytoplankton

Die Biologische Anstalt Helgoland erhebt und archiviert eine der längsten Plankton Zeitreihen in Europa. Die Zeitreihe wurde nach dem Beprobungsort 'Helgoland Reede' benannt. Die Helgoland Reede Daten werden seit 1962 kontinuierlich, an jedem Werktag erhoben. Zählungen werden soweit wie möglich auf Artniveau durchgeführt und erlauben so nicht nur die Dokumentation langfristige Veränderungen in Saisonalität und Abundanz, sondern auch das Erscheinen von, für Helgoland, gänzlich neuen Arten. Komplexere Analysen haben auch Veränderungen der Diversität sowie Verzögerungen der Frühjahrsblüte nach einem warmen Herbst/Winter aufgezeigt. Letzterer Trend wurde mithelfe eines neuen Index, dem 'Mean Diatom Day' ermittelt

Zooplankton

Zooplanktonproben werden seit 1974 regelmäßig gesammelt und analysiert. Diese Datenreihe ist ein ideales Instrument zur Untersuchung von Zooplankton Diversität, Interaktionen im Nahrungsnetz und der Phenologie einzelner Arten. Auch die Einwanderung neuer Arten wie der Ctenophore Mnemiopsis leidyi konnte so dokumentiert werden.

Physikalisch-chemische Parameter

Die Phytoplanktondaten stellen den wichtigsten Bestandteil der täglich an der Helgoland Reede erhobenen Daten dar. Zusätzlich werden jedoch die inorganischen Nährstoffe (Silikat (seit 1967), Nitrat, Nitrit, Phosphat, Ammonium) sowie Temperatur, Salinität und Secchi Tiefe gemessen. 

Alle Daten werden in Pangaea archiviert: Zu den Daten

 

 


 

Abb. 1 Beprobungsorte der Helgoland Roads Zeitreihen, inklusive der Helgoland Schnittfahrten.


 
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