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Die ökologischen Langzeitreihen der Biologischen Anstalt Helgoland

Die Biologische Anstalt Helgoland hat eine lange Tradition in der Erhebung, Archivierung und Analyse ökologischer Zeitserien. Die ersten Temperatur- und Salinitätsdaten wurden 1873 erhoben und die ersten Makroalgendaten entstanden ebenfalls bereits im 19. Jahrhundert. 

Das Felswatt wurde seit diesen ersten Zählungen mehrfach wieder beprobt und vor einigen Jahren wurde ein regelmäßiges Monitoring der Algen und Zoobenthosgemeinschaften eingeführt. Die Tatsache, dass das Helgoländer Felswatt das einzige Habitat seiner Art in Deutschland ist, macht diese Daten um so wertvoller.  

1962 wurde eine der wichtigsten Zeitreihen, die Helgoland Reede Plankton Zeitreihe ins Leben gerufen. Im Rahmen dieser Untersuchungen werden an jedem Werktag Planktonproben genommen und analysiert. Diese Zeitreihe ist also nicht nur eine der längsten sondern auch die zeitlich am höchsten aufgelöste Zeitreihe Europas.  Seit 1974 wird zusätzlich aud das Zooplankton drei mal wöchentlich untersucht. Es sind jedoch nicht nur das Phyto- und Zooplankton Gegenstand langfristiger Untersuchungen. Ein weiteres Highlight ist die Bakterien Zeitreihe, die ebenfalls 1962 etabliert wurde.

Zusätzlich zu den Planktondaten werden auch eine Vielzahl physikalisch-chemischer Daten erhoben, die auf den folgenden Seiten näher beschrieben werden.

Alle Helgoländer Langzeitdaten sind in der online Datenbank PANGAEA archiviert.

NEWS: Vom 19.-21. März 2013 findet auf Helgoland das Jahresmeeting der ICES Phytoplankton Expertengruppe statt.


 
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Verantwortlich:


 
 

Responsible for data sets:

Phytoplankton: K. Wiltshire

Zooplankton: M. Boersma

Bacteria: G. Gerdts

Macrofauna: Heinz-Dieter Franke