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Wattenmeerstation Sylt - Ökologie der Küsten


 
Wattenmeerstation in List (Sylt) - eine Collage

Einführung

Durch die enge Verbundenheit der Küstenbewohner mit dem Meer stehen Probleme der Küstenökologie und -biologie traditionell im Blickpunkt und werden durch die zunehmenden Nutzungskonflikte im Küstenraum in Zukunft eher noch brisanter. Die Wattenmeerstation Sylt wurde 1924 als Austernlabor der Biologischen Anstalt Helgoland gegründet, da nach Ursachen und Maßnahmen gegen den Rückgang der Bestände der europäischen Auster gesucht wurde. Der Raubbau war jedoch so stark, dass die Sylter Austerngründe erloschen.

Die Wattenmeerstation wandte sich jedoch einer breiten Palette von Forschungsthemen im Küstenraum zu. 1972 entstand das heutige Forschungsgebäude, in dem die ca. 40 Mitarbeiter für Wissenschaft, Technik und Verwaltung zusammen mit zahlreichen Diplomanden, Doktoranden und Gastforschern arbeiten. Jedes Jahr kommen ca. 20 Universitätskurse nach Sylt und schon viele Generationen von Biologen haben hier ihre ersten Exkursionen im Watt erlebt. 1998 wurde die Wattenmeerstation Sylt als Teil der Biologischen Anstalt Helgoland der Stiftung Alfred-Wegener-Institut für Polar- und Meeresforschung angegliedert. An der Wattenmeerstation Sylt ist die Sektion Küstenökologie des Fachbereichs Biowissenschaften des AWI angesiedelt. Da die Aufgaben in Küstenforschung und Lehre sowohl national als auch international immer größer werden, wird ab Herbst 2004 in List auf Sylt ein Neubau errichtet, der die modernen Arbeitsmöglichkeiten für AWI-Mitarbeiter und insbesondere auch für Gastforscher, Kurse und Workshops wesentlich verbessern wird. Die Forschung konzentriert sich auf aktuelle Themen der Küstenökologie und neuerdings auch der Küstengeologie.

Ethisches Leitbild


 
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