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Biowissenschaften

Untersuchungen von Wechselbeziehungen in den Ökosystemen der Antarktis, Arktis und der Schelf- und Küstenregionen der Nordsee


 

Die Kieselalge Fragilariopsis kerguelensis (Foto: Ulrich Freier).

Biowissenschaftler des Alfred-Wegener-Instituts bestimmen und quantifizieren Arten, analysieren ihre Verhaltens- und Lebensweisen und modellieren Prozesszusammenhänge. Dabei stehen die verschiedenen Wechselbeziehungen zwischen der Biologie und den abiotischen Umwelteinflüssen im Mittelpunkt. Besonders interessieren uns die Stoffkreisläufe und Energieflüsse in den Ökosystemen der Polarregionen und der Schelf- und Küstenregionen der Nordsee.


 

Antarktische Benthosgemeinschaft (Foto: Julian Gutt)

Die zentralen Themen umfassen (1) die Reaktionen von Zellen, Organismen, Populationen und Gemeinschaften auf externe Einflüsse sowie (2) die Organisation und Dynamik von Populationen, Gemeinschaften und Ökosystemen. Dabei orientieren wir uns am modernen Konzept der Biodiversitätsforschung. Unsere Forschungsvorhaben sind überwiegend in das interdisziplinär aufgestellte Forschungsprogramm PACES eingebettet.

 


 

Antarktischer Krill Euphausia superba (Foto: Carsten Pape)

Im Jahr 2009 hat sich der Fachbereich Biowissenschaften personell und organisatorisch neu strukturiert. Den Kern bilden die Sektionen Bentho-Pelagische Prozesse, Funktionelle Ökologie, Integrative Ökophysiologie, Marine Biogeowissenschaften, Ökologie der Küsten, Ökologie von Schelfmeersystemen, Ökologische Chemie, Polare Biologische Ozeanographie. Das wissenschaftliche Profil wird durch innovative Nachwuchsgruppen ergänzt. Diese Helmholtz-Hochschul-Nachwuchsgruppen „GloCar“ und „Trophic Interactions of Zooplankton in Pelagic Ecosystems“ wurden positiv begutachtet und ins AWI übernommen. Eine neue HGF-Gruppe („PLANKTOSENS“) hat ihre Arbeit aufgenommen. Zusätzlich fördert der Europäische Forschungsrat die Nachwuchsgruppe „PHYTOCHANGE“. Darüber hinaus gewinnt der Fachbereich umfangreich weitere Drittmittel für die Forschung.


 
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