Druckversion dieser Seite
PDF-Version dieser Seite

 

19. September 2009

 

Die Pressemeldung des Tages vom AWI

17. September 2009: Sommerliches Meereisminimum in der Arktis erreicht – tief greifende Erholung der Eisbedeckung bleibt aus

Mit den kürzer werdenden Tagen geht auch die Saison der Eisschmelze in der Arktis zu Ende. Am 12. September registrierten Satellitenaufnahmen das Minimum in der diesjährigen Meereisbedeckung von 5,1 Millionen Quadratkilometern im Nordpolarmeer. Damit bestätigt sich die Entwicklung aus den letzten drei Jahren, dass die Eisausdehnung am Ende des Sommers nur noch etwa 70 Prozent des langfristigen Mittelwertes der Jahre 1979 bis 2000 beträgt.

http://www.awi.de/de/aktuelles_und_presse/pressemitteilungen/detail/item/minimum_2009/?cHash=273ba67544

 _____________________________________________________________

Nach einem ausgiebigen Frühstück machten wir uns auf den Weg zum Hafen. Es stand unsere Bootsfahrt zu einem der Gletscher auf dem Programm. Wir zogen unsere Überlebensanzüge an, das ist Vorschrift, stiegen ins Boot und dann begann die Fahrt. Bevor wir losfuhren, wurde kontrolliert ob alle wichtigen Sachen an Bord sind, nichts vergessen wurde, auch ob jeder seinen Überlebensanzug richtig angezogen hat.

Die Fahrt allein war schon ein Erlebnis. Vorbei an Inselwelten, Eisbergen und fernen Berggipfeln. Dann, plötzlich lag er vor uns, der Blomstrandbreen. Sofort wurden die Kameras gezückt. Wir fuhren und fuhren, doch er lässt keinen an sich heran. Langsam wurde es auch riskant weiter zu fahren, denn die Eisberge und das Seeeis versperrten uns den Weg. Doch welch ein Zufall, eine kleine Insel ermöglichte es uns direkt vor dem Gletscher an Land zu gehen. Erhaben und majestätisch lag er nun vor uns. Wir waren vor Staunen sprachlos. Kaum angekommen, erlebten wir einen  Abbruch vom Gletscher. Mit viel Getöse brach ein Stück vom Gletscher ab. Erst Minuten später machte er sich bei der Insel bemerkbar. Kleine Wasserwellen rollten auf den Strand zu. Da wir alle gut verpackt waren, genossen wir die Spritzer. Eigentlich wollte keiner von uns gehen. Immer wieder wurden neue Motive entdeckt.

Doch irgendwann machten wir uns auf die Heimfahrt. Mit wunderschönen Bildern vom Blomstrandbreen möchte ich mich heute von euch verabschieden. S.M.

Da ist er der Blomstrandbreen


 
Druckversion dieser Seite
PDF-Version dieser Seite