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Wie entsteht ein Polarlicht?

Von der Sonne entweichen ständig Elektronen und andere elektrisch geladene Teilchen. Wenn sie auf Atmosphärengase treffen, erzeugen sie Licht. In der Nähe der Erde wird dieser so genannte Sonnenwind aufgrund seiner elektrischen Ladung am Erdmagnetfeld entlang zu den Polen geleitet. Hier herrscht daher eine höhere Elektronendichte als an anderen Breitengraden. Deswegen sind die Polarlichter in den Polarregionen der Erde wesentlich häufiger als in unseren mitteleuropäischen Breiten. Das Licht kann dabei unterschiedliche Farben haben: Die höchsten Polarlichter, die mehr als 200 Kilometer über der Erde auftreten, sind blutrot. Darunter bilden sich grüne Bögen, Strahlen und Vorhänge, oft mit einem roten, unteren Bereich, der sich nur 80 Kilometer über der Erde befindet.


 
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