Wie überleben und ernähren sich Menschen auf den Stationen in der Antarktis?
In der Antarktis leben nur wenige hundert Menschen und dies in der Regel nur für einen begrenzten Zeitraum. Es sind hauptsächlich Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler, Technikerinnen und Techniker, aber auch Bautrupps, die eine Forschungsstation aufbauen oder renovieren.
Alle haben eine warme, wetterfeste Ausrüstung, mit der sie sich in der antarktischen Kälte aufhalten können: Sie tragen feuerrote, winddichte Overalls, die innen von oben bis unten mit Fell gefüttert sind. Dazu gehören Handschuhe und spezielle Schuhe, die wie die Moonboots aussehen und besonders gut isoliert sind. An ganz kalten Tagen werden dicke Daunenjacken und -hosen angezogen.
In den Stationsgebäuden und auf den Forschungsschiffen wird immer gut geheizt. Einige Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler leben aber auch für ein paar Wochen in Iglucamps oder müssen - wenn auf der Station Platzmangel herrscht - in Zelten übernachten. Die Wohn- und Arbeitsiglus beziehungsweise Zelte werden zu mindestens geheizt.
Die Versorgung der Stationen läuft über Forschungsschiffe. Zur Antarktischen Halbinsel können Lebensmittel auch mit dem Flugzeug transportiert werden. Köche sorgen dafür, dass die Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler immer gut versorgt werden. Um zu überleben müssen also keine einheimischen Tiere geschlachtet werden. Es ist vor allem auch nicht erlaubt. Und Pinguine sind sowieso nicht besonders schmackhaft.


