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Wie entsteht das "Ozonloch" über der Antarktis?

Wegen fehlender Sonnenstrahlung kühlt die Luft im Winter (Mai bis August) über der Antarktis stark ab. Dadurch bildet sich in der Stratosphäre ein extrem starker Windwirbel um die Antarktis herum, der verhindert, dass ozonreiche Luft, die über den niedrigen Breiten gebildet wird, herangeführt werden kann. Durch die Abkühlung entstehen außerdem so genannte polare stratosphärische Wolken, die zusammen mit der wieder einsetzenden Sonnenstrahlung im Südfrühling die chemischen Reaktionen des Ozonabbaus in Gang setzen und verstärken.

Hierbei spielen besonders die vom Menschen in die Atmosphäre gebrachten Fluorchlorkohlenwasserstoffe (FCKW) eine Rolle. Messdaten zeigen, dass sich der Ozonanteil der Atmosphäre über der deutschen Forschungsstation Neumayer in der Zeit von Mitte bis Ende August, also innerhalb von etwa zwei Wochen, um ca. 40 Prozent reduziert hat. Innerhalb der Ozonschicht in einer Höhe von circa 17 Kilometern sanken die maximalen Ozonkonzentrationen sogar um 70 Prozent und mehr.


 
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