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Leben in der Arktis und Antarktis

In der Arktis und ihrer Randzone leben 1,5 bis 2 Millionen Menschen, die sich auf rund 30 Völker mit unterschiedlichen Traditionen und Kulturen verteilen. Die Ureinwohner der Arktis sind die Inuit oder Eskimos. Sie kamen ursprünglich aus Ostasien und bewohnen nun die nördlichsten Gegenden Nordamerikas, Asiens und Grönlands. Früher lebten sie als Nomaden, heute ist der Großteil in festen Gemeinden sesshaft. In der polaren Randzone der Arktis leben die subarktischen Völker, zu denen die nördlichen Indianer aus Kanada und Alaska, die Samen (Lappen) aus Skandinavien und dem europäischen Russland und mehrere nordsibirische Völker wie die Tschuktschen, Samojeden, Jakuten und die Nenet zählen. Sie unterscheiden sich in ihrer Lebensweise jedoch stark von den Inuit.
In der Antarktis gibt es keine Ureinwohner, sie wurde erst mit der Entwicklung hochseetüchtiger Schiffe von Menschen betreten. In den 50er Jahren wurden einige feste Siedlungen errichtet und dort auch schon Kinder geboren. Niemand beansprucht jedoch antarktische Staatsbürgerschaft oder permanentes Wohnrecht. Die meisten "Einwohner" sind Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler sowie technisches Personal und leben dort nur über einen begrenzten Zeitraum. Insgesamt bewohnen die Antarktis etwa ein paar hundert Menschen.


 
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