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Pressemitteilungen in 2006

27. Dezember 2006: Polarstern fängt fünf Tonnen Marmorbarsch

Polarstern machte einen der größten Fischfänge in ihrer 24 jährigen Geschichte in antarktischen Gewässern. Hoffnung für kommerzielle Fangflotten? Wohl nicht – ein guter Fang lässt noch lange nicht auf die Gesundung dieses Bestandes schließen, der durch die kommerzielle Fischerei stark dezimiert worden ist.

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20. Dezember 2006: Antarktisforschung im Zeichen des Internationalen Polarjahres IPY 2007/2008

Die diesjährige Forschungssaison in der Antarktis beginnt mit der 27. Sommerkampagne des Alfred-Wegener-Instituts für Polar- und Meeresforschung in der Helmholtz-Gemeinschaft in Bremerhaven. Das Institut kooperiert mit 20 Forschungsinstituten und zehn logistischen Einrichtungen aus 14 Ländern. Die Neumayer-Station dient als logistische Basis für umfassende Flugzeugmessungen. Als Teil des globalen „Census of marine life“ ist der Forschungseisbrecher Polarstern an der Antarktischen Halbinsel auf Expedition und am Dallmann-Labor steht der Lebensraum Antarktis im Klimawandel im Mittelpunkt. Der antarktische Sommer dauert von November bis April. Viele Projekte bilden den Auftakt zum Internationalen Polarjahr 2007/2008.

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27. November 2006: Unerhört 65 - Frühling unterm Eis

Nach der erfolgreichen Zusammenarbeit zwischen dem Alfred-Wegener-Institut und Unerhört im Rahmen "Stadt der Wissenschaft 2005" bietet dieses Folgeprojekt die Möglichkeit, wissenschaftliche Daten in einen musikalischen Kontext zu übersetzen. Zum Auftakt dieser Reihe stellt der Physiker Lars Kindermann vom Alfred-Wegener-Institut Klänge aus der Unterwasserwelt der Antarktis vor.

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24. November 2006: Polarstern auf Mission zum Larsen-Schelfeis

Ein weißer Fleck in der antarktischen Biodiversitäts und Ökosystemforschung Die Antarktische Halbinsel und die Westantarktis zeigen aufgrund lokaler Erwärmung deutliche Veränderungen. Gletscher fließen schneller ab und ganze Schelfeisgebiete wie beispielsweise das Larsen-Schelfeis kollabieren. Eine interessante Konsequenz: Es werden Gebiete für Wissenschaftler zugänglich, die bisher mit mehrere hundert Meter dickem Schelfeis bedeckt waren.

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9. November 2006: Meeresströmung verknüpft Nord- und Südhemisphäre in der Eiszeit

Obwohl Klimazeitreihen grönländischer und antarktischer Eiskerne sehr unterschiedlich aussehen, sind das Klima der Arktis und Antarktis direkt miteinander verbunden. Die jetzt im Wissenschaftsmagazin nature veröffentlichten Untersuchungen an einem Eiskern aus der Antarktis weisen auf eine prinzipielle Verknüpfung beider Hemisphären durch eine „bipolare Klimaschaukel“ hin.

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31. Oktober 2006: Neues Flugzeug für die Polarforschung

Das Alfred-Wegener-Institut für Polar- und Meeresforschung erhält ein neues Forschungsflugzeug: „Polar 5“ vom Typ Basler BT-67.

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18. Oktober 2006: Dem Klimawandel auf der Spur

Lehrer begleiten internationales Polarforschungsprojekt Polarforschung auf faszinierende und unmittelbare Weise in der Schule miterleben zu können – dies ist das Ziel eines gemeinsamen Projekts des Alfred-Wegener-Instituts für Polar- und Meeresforschung in Bremerhaven und der Pädagogischen Hochschule Heidelberg.

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4. Oktober 2006: Erwärmung des Nordpolarmeers ungebrochen - Nördlichste Position für das neue Forschungsschiff Maria S. Merian

Ende September kehrte „Maria S. Merian“ von ihrer zweiten Arktis-Expedition zurück. Mit im Gepäck sind Daten, die den Trend zur Erwärmung der Arktis weiter bestätigen.

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28. September 2006: HIGHSEA als bestes Netzwerk ausgezeichnet - NaT-Working: Naturwissenschaften und Technik – Schüler, Lehrer und Wissenschaftler vernetzen sich

Der NaT-Working-Preis der Robert Bosch Stiftung wird am 28. September zum fünften Mal in Stuttgart verliehen. HIGHSEA (HIGH school of Science & Education @ the AWI), das Schulprojekt des Alfred-Wegener-Instituts für Polar- und Meeresforschung wurde als bestes unter elf nominierten Projekten ausgezeichnet. Der NaT-Working-Preis ist mit insgesamt 90.000 € dotiert und verteilt sich mit 50.000 €, 30.000 € und 10.000 € auf die besten drei Projekte.

Mehr zum NaT-Working-Preis

 

21. September 2006: Mehr Platz für die Wissenschaft auf Helgoland

In knapp zwei-jähriger Bauzeit ist die ehemalige Marinekaserne auf dem Oberland von Helgoland zu Gästehäusern der Biologischen Anstalt Helgoland umgebaut worden. Die Gebäude dienen der Unterbringung von Mitarbeitern und Gastforschern und bieten Platz für über 50 Personen. Die neuen Gästehäuser werden am 25. September eingeweiht.

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