Druckversion dieser Seite
PDF-Version dieser Seite

 

Verfügbares Videomaterial von der Polarstern-Expedition ANT-XIII/8

Die Videoclips, die auf dieser Seite zu sehen sind, stehen auch als Schnittmaterial für Fernseh- und Videoproduktionen zur Verfügung. Wenden Sie sich bei Interesse bitte an die Presseabteilung und beachten Sie bei der Verwendung des Materials unsere Nutzungsbedingungen.

Weitere Formate der Clips finden Sie auf der Homepage unseres Medienpartners IWF Wissen und Medien.

 


 

Clip 1: "Landschaften I"


 

Clip 2: Landschaften II (2:41)

  • Larsen A-Gebiet mit der neuen Felsküstenlinie vom Forschungsschiff Polarstern aus gesehen. Zwölf Jahre vorher war der ganze Bereich noch mit Schelfeis bedeckt.
  • Larsen B-Gebiet vom Helikopter aus gesehen: Gletscher mit den typischen Gitter-Strukturen eines zerfallenden Gletschers
  • Krabbenfresserrobben
  • Larsen C-Gebiete vom Helikopter aus gefilmt mit schwarzen Hügeln im Schelfeis
  • Eisberge im Larsen B-Gebiet

Windows Media, 19.9 MB, 2:41 min


 

Clip 3: Meeresboden im Larsen A-Gebiet (2:30)

  • Ausbringen und Wiederaufnahme des ferngesteuerten Unterwasserfahrzeugs im Larsen A-Gebiet.
  • Weichböden vor dem Drygalski Gletscher (Larsen A) mit einer armen Besiedlung. Schlangensterne, Seeanemonen und kleine Fische leben am Meeresboden. In der Antarktis sind Seescheiden unüblich schnell wachsende Tiere, die eventuell einen ersten Hinweis auf Veränderungen in der Lebensgemeinschaft nach dem Abbruch des Larsen-Schelfeises geben.
  • Zwischen den Seescheiden leben fassförmige Glasschwämme. Sie existierten wahrscheinlich schon vor dem Abbruch des Schelfeises, da sie sehr langsam wachsen.
  • Eine große braune Nacktschnecke. Gestielte Seelilien sind typische faunistische Elemente der Tiefsee aber hier im Larsen Gebiet existieren sie in 250 Meter Wassertiefe.
  • Das Sediment ist durch einen gestrandeten Eisberg gestört. Mit Ausnahme von ein paar wenigen mobilen Tieren, wie Fische und Schlangensterne ist der Meeresboden frei von tierischem Bewuchs.

Windows Media, 18,8 MB, 2:30 min


 

Clip 4: Meeresboden nördlich des Larsen-Gebietes (2:30)

  • Vergleichsstandort nördlich des Larsen-Gebietes. Die Schwämme weisen auf ein frühes Stadium der Wiederbesiedlung nach der Störung durch viele gestrandete Eisberge hin, da sie schnellwüchsig sind.
  • Andere Tiere, die hier siedeln, sind die gelbe Zitronenschnecke und eine Ansammlung von Seescheiden, die in Kolonien leben.
  • Der kleinskalige Hügel deutet auf einen erst kürzlich gestrandeten Eisberg hin.
  • Eine riesige Meeresassel (Krebstiere); weitere gelbe und rote Schwämme.
  • Die hohe Partikeldichte im Wasser ist der so genannte „marine snow“. Er besteht aus organischen Partikeln, beispielsweise einzelligen Algen, die auf den Meeresboden sinken und dort den Tieren als Futter dienen. Die parallelen Strukturen weisen ebenfalls auf einen Eisberg hin, der dort seine Spuren hinterlassen hat.
  • Kugelförmiger Schwamm.
  • Frühere Eisbergkratzer können von mobilen Tieren wie den Schlangensternen schnell wieder besiedelt werden. Eine Seespinne frisst den Polypen eines Nesseltieres.
  • An einem Vergleichsstandort in circa 200 Metern Wassertiefe ist die Artenvielfalt größer als in einer Tiefe von 100 Metern.

Windows Media, 18,7 MB, 2:30 min


 

Clip 5: Meeresboden im Larsen B-Gebiet (2:23)

  • Im Larsen B-Gebiet fanden die Wissenschaftler einen Hartgrund in einer ungewöhnlich großen Wassertiefe, der mit Korallen besiedelt ist. Aber auch hier zeigt der Grund deutliche Spuren von Eisbergkratzern.
  • In unmittelbarer Nähe fanden die Wissenschaftler Weichböden, besiedelt mit Seeanemonen und Haarsternen. „Seltsame“ Löcher im Sediment konnten die Wissenschaftler bisher nicht erklären.
  • Schlangensterne und Seegurken sind typische Bewohner der Tiefsee.
  • Ansammlungen von Muschelschalen weisen auf einen „cold seep“ hin.
  • Schwimmende Seegurken
  • Der Meeresboden wirkt wie rasiert von einem Eisberg.
  • Seescheiden kommen auch im Larsen B-Gebiet vor. Es ist möglich, dass sie erst seit dem Abbruch des Schelfeises dort gewachsen sind.
  • „Drop stone“, ein vom Gletschereis transportierter Gesteinsbrocken.
  • Zwölfarmiger Seestern, Glasschwämme, Korallen, Eisfisch, verschiedene Nesseltiere.

Windows Media, 17.6 MB, 2:23 min


 

Clip 6: Einsatz wissenschaftlicher Geräte an Bord der Polarstern I (2:17)

  • Geräte an Bord der Polarstern
  • Wiederaufnahme des Agassiz-Trawl mit vielen Steinen und Korallen.
  • Ausbringen und Wiederaufnahme des Multicorers, der für Sediment-Analysen benutzt wird und um kleine Organismen im Sediment zu studieren.
  • Wiederaufnahme des Grundschleppnetzes, Antarktischer Barsch und Albatrosse

Windows Media, 17.8 MB, 2:17 min


 

Clip 7: Einsatz wissenschaftlicher Geräte an Bord der Polarstern II (2:23)

  • Ausbringen und Wiederaufnahme des Multiboxcorers (Mehrfach-Kastengreifer).
  • Wiederaufnahme einer Falle zum Fang von Amphipoden (Flohkrebse) und Fischen.
  • Amphipoden (Flohkrebse) aus dem Fang mit der Falle.
  • Kastengreifer.
  • CTD (Sonde zum Messen physikalischer Parameter im Wasser: Salzgehalt, Tiefe und Temperatur) mit Rosette zum Sammeln von Wasserproben und den Kleinstlebewesen im Wasser.

Windows Media, 17.7 MB, 2:23 min


 
Druckversion dieser Seite
PDF-Version dieser Seite
 

Kontakt

Dr. Angelika Dummermuth
Presse & Öffentlichkeit, Alfred-Wegener-Institut für Polar- und Meeresforschung (AWI)