Leben unter dem Schelfeis - Vorschau und hoch auflösende Fotos als Download
Auf dieser Seite finden Sie eine Vorschau von Fotos der Polarstern-Expedition ANT-XIII/8, die sie für Ihre Berichterstattung in Druckqualität herunter laden können.
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Antarktischer Eisfisch oder Weißblutfisch
Diese Fische "verzichten" auf den roten Blutfarbstoff und Blutkörperchen als Anpassung an niedrige Temperaturen. So wird das Blut dünnflüssiger, und weniger Energie ist nötig, um es durch den Körper zu pumpen. Kurios: Die Schlangensterne sind von einem gelben Schwamm überwachsen.
Hoch auflösendes Foto:
20070124_Eisfisch_JGutt.jpg (2.8 MB)

© Julian Gutt / Alfred-Wegener-Institut für Polar- und Meeresforschung
Seegurken (Larsen B)
Diese Tiefsee-Seegurken sind im Larsen B-Gebiet auffallend häufig. Interessanterweise laufen sie alle in dieselbe Richtung.
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"20070116_Seegurke_JGutt.jpg" (2,7 MB)
Korallen (Larsen B)
Korallen gibt es nicht nur in den Tropen oder im tiefen Wasser vor der europäischen Küste, sondern auch in der Antarktis. Dieses Bild wurde im Larsen B-Gebiet an einer Stelle aufgenommen, an der in ungewöhnlich großer Tiefe von 120 Metern blanker Fels vorhanden ist.
Hoch auflösendes Foto:
20070120_Koralle_JGutt.jpg (2.3 MB)
Hornkorallen (Larsen B)
Hornkorallen sind enge Verwandte der Korallen. Auch wenn sie sich hier einen großen Stein als Untergrund "ausgewählt" haben, können Hornkorallen auch auf Weichböden gut leben. Das Foto wurde auf dem Meeresboden von Larsen B aufgenommen.
Hoch auflösendes Foto:
20070120_Hornkoralle_JGutt.jpg (2.6 MB)
Seeanemone (Larsen B)
Seeanemone auf Hartsubstrat - aufgenommen auf dem Meeresboden von Larsen B.
High-resolution photo:
20070120_SeeAnemone_JGutt.jpg (2.3 MB)
Seestern (Larsen A)
In einer Tiefe von ca. 100m, in unmittelbarer Nachbarschaft zu einem Gletscher, herrschen Schlammböden vor, die nur spärlich mit einer am Meeresboden festsitzenden Fauna besiedelt sind. Hier ist ein Seestern zu sehen, der die ungewöhnliche Anzahl von 12 anstelle der normalen 5 Arme besitzt.
High-resolution photo:
20070121_Seestern01_JGutt.jpg (1.8 MB)
Glasschwamm (Larsen A)
Larsen A war möglicherweise seit dem Ende der letzten Eiszeit nicht durchgehend mit Schelfeis bedeckt. Hier wurden auf der Expedition, im Gegensatz zu Larsen B, große Glasschwämme entdeckt, die sehr langsamwüchsig sind und das Gebiet schon vor dem Kollabieren des Schelfeises besiedelt haben müssen.
Hoch auflösendes Foto:
20070122_Glasschwamm_JGutt.jpg (2.2 MB)
Seescheiden (Larsen A)
Bei Larsen A wurden auch Tiere wie diese Seescheiden gefunden, die als schnellwüchsig gelten und damit die neuen Erstbesiedler sein könnten. Die Seescheide im Vordergrund wird von 2 Meeresasseln und einem Schlangenstern besiedelt.
High-resolution photos:
20070122_Seestern02_JGutt.jpg (2.0 MB)
Der Meeresboden bei Seymour und Paulet Island
Um feststellen zu können, was an der Meeresbodenfauna im Larsengebiet besonders ist, und wie dieses Ökosystem funktioniert, mussten wir auch die Fauna außerhalb kennenlernen. Bei Seymour und Paulet Island weiter nördlich fanden wir hohen Grad der Zerstörzung durch Eisberge. Indirekt hat das auch mit Larsen zu tun. Die Eisberge, die hier die Meeresbodenfauna zerstören, wenn sie stranden, kamen nämlich aus Larsen A/B oder kommen aus weiter südlich gelegenen noch existierenden Schelfeisgebeiten.
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20070124_EisbergKratzer_JGutt.jpg (2.3 MB)
Lebensformen nahe Seymour/Paulet
Auch da wo es trotzdem bei Seymour/Paulet ein recht reiches Leben gibt, finden sich überwiegend kurzlebige, schnellwüchsige Formen wie die Seescheidenkolonien (weiße Bälle mit netzartiger Struktur), die lampenputzerartigen Hornkorallen oder die gelben büschelförmigen Schwämme. Der rote Organismus ist ebenfalls ein Schwamm, die quittegelbe Kugel eine Schnecke. Diese überwiegend schnelllebigen Formen zeigen an, dass der Boden hier regelmäßig zerstört und wieder besiedelt wird.
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20070123_Schwaemme01_JGutt.jpg (2.3 MB)
Seymour/Paulet in größeren Wassertiefen
Durch die geringeren Störeinflüsse ist die Lebensgemeinschaft in größeren Tiefen anders und vielfältiger. Schwämme, Haarsterne, Seeigel, Hornkorallen oder Moostierchen sind die vorherrschenden Lebensformen.
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20070123_Schwaemme02_JGutt.jpg (2.2 MB)












