Druckversion dieser Seite
PDF-Version dieser Seite

 

11. Mai 2012: Umweltpreis der Sigrid-und-Viktor-Dulger-Stiftung geht an den Permafrostforscher Sebastian Westermann

Bremerhaven, 11. Mai 2012. Sebastian Westermann, ehemaliger Doktorand am Alfred-Wegener-Institut für Polar- und Meeresforschung in der Helmholtz-Gemeinschaft, wird am heutigen Freitagabend für seine Doktorarbeit mit dem Umweltpreis der Sigrid-und-Viktor-Dulger-Stiftung ausgezeichnet. Der Preis ist mit 10.000 Euro dotiert und ehrt den Nachwuchswissenschaftler von der Universität Heidelberg für seine wegweisende Forschung über die Oberflächen-Energieströme des Permafrostbodens auf Spitzbergen.

zur Pressemitteilung Umweltpreis an Permafrostforscher

 

9. Mai 2012: Klimawissenschaftler entdecken neue Schwachstelle des antarktischen Eisschildes

Das Filchner-Ronne-Schelfeis im antarktischen Weddellmeer wird noch in diesem Jahrhundert rapide zu schmelzen beginnen und als Barriere für nachrutschendes Inlandeis wegfallen. Diese Vorhersagen treffen Klimaforscher des Alfred-Wegener-Institutes für Polar- und Meeresforschung in der Helmholtz-Gemeinschaft in der aktuellen Ausgabe des britischen Wissenschaftsmagazins „Nature“. Sie widerlegen damit die weit verbreitete Annahme, das Schelfeis des Weddellmeeres bliebe aufgrund der Randlage des Meeres von den unmittelbaren Einflüssen der Erderwärmung verschont.

Zur Pressemitteilung: Klimawissenschaftler entdecken neue Schwachstelle des antarktischen Eisschildes

 

8. Mai 2012: Erstmals seit 2008 wieder zu besichtigen – „Open Ship“ auf dem Forschungseisbrecher Polarstern am 3. Juni 2012

Am 16. Mai kehrt der Forschungseisbrecher Polarstern aus der Antarktis zurück nach Bremerhaven. In der Werft wird das weltweit bekannte Forschungsschiff auf die kommende Sommerexpedition in das Nordpolarmeer vorbereitet. Nach einem weiteren Zwischenstopp im Heimathafen Bremerhaven wird die Polarstern im Dezember 2012 in der Weite des antarktischen Ozeans 30 Jahre alt.

Zur Pressemitteilung: Erstmals seit 2008 wieder zu besichtigen...

 

4. Mai 2012: Nährstoffangebot nach Algenblüte bestimmt die Abfolge der Bakterienpopulation

In der deutschen Bucht treten regelmäßig Frühjahrsalgenblüten auf, die vor allem Folge der intensiveren Sonneneinstrahlung im Frühjahr sind. Wenn Algenblüten enden, sterben die Algen ab, und ihre Überreste bilden eine wichtige Nährstoffzufuhr für das gesamte Ökosystem. Was aber geschieht genau, wenn eine Algenblüte endet? Eine Studie in der aktuellen Ausgabe der Zeitschrift "Science" gibt neue Einblicke in die Sukzession von Bakterioplankton-Gemeinschaften und deren Funktion.

Zur Pressemitteilung: Nährstoffangebot nach Algenblüte...

 

17. April 2012: Alfred-Wegener-Institut, PlanktonTech und imare erstmalig mit eigenem Stand auf der Hannover Messe

Ein fünf mal sechs Meter großer Pavillon sowie Modelle eines Offshore-Windrades und einer Segelyacht nach dem Leichtbauprinzip sind die Hingucker beim Stand Bremerhavener Forscher auf der diesjährigen Hannover Messe in Halle 6. Vom 23. bis 27. April 2012 präsentieren sich Bremerhavener Forscher erstmalig mit einem eigenen Stand.

Zur Pressemitteilung: Alfred-Wegener-Institut, PlanktonTech und imare erstmalig mit eigenem Stand auf der Hannover Messe

 

16. April 2012: Müllhalde Meer: Biologen erstellen Leitfaden für eine genauere Untersuchung der Meeresverschmutzung durch Mikroplastikpartikel

Große Mengen der weltweit produzierten Kunststoffe enden in den Ozeanen. Dort stellen sie eine zunehmende Bedrohung dar. Vor allem sehr kleine Objekte, sogenannte Mikroplastikpartikel, gefährden das Leben vieler Meeresbewohner. Eine Einschätzung, wie stark die Ozeane mit Mikroplastikpartikeln belastet sind, scheiterte bisher, weil weltweit vergleichbare Untersuchungsmethoden und Daten fehlen. Gemeinsam mit britischen und chilenischen Kollegen haben Wissenschaftler des Alfred-Wegener-Institutes für Polar- und Meeresforschung in der Helmholtz-Gemeinschaft nun alle veröffentlichten Studien zu diesem Thema ausgewertet und standardisierte Richtlinien für die Erfassung und Charakterisierung der Mikroplastik-Partikel im Meer vorgeschlagen.

Zur Pressemitteilung: Müllkippe Meer - Biologen erstellen Leitfaden

 

29. März 2012: CO2 verbarg sich während der Eiszeit im Ozean

Warum enthielt die Atmosphäre während der letzten Eiszeit vor 20.000 Jahren so wenig Kohlenstoffdioxid (CO2)? Warum stieg dieses an, als das Erdklima wieder wärmer wurde? Vorgänge im Ozean sind dafür verantwortlich, besagt eine Studie, die auf neuentwickelten Isotopenmessungen basiert.

Zur Pressemitteilung: CO2 verbarg sich während der Eiszeit im Ozean

 

26. März 2012: Exotensuche im Krabbennetz: Krabbenfischer helfen Biologen beim Monitoring seltener Fischarten

Für den Beifang in seinen Netzen hat sich Krabbenfischer Uwe Abken bisher wenig interessiert. Seit kurzem aber schaut der Fischer aus dem ostfriesischen Neuharlingersiel genauer hin. Im Auftrag des Biologen Kai Wätjen vom Alfred-Wegener-Institut für Polar- und Meeresforschung in der Helmholtz-Gemeinschaft führen der Fischer und sein Decksmann Protokoll darüber, welche Nordsee-Exoten und seltenen Wanderfische sich in ihren Krabbennetzen verfangen. Ein Projekt mit Vorzeigecharakter, denn von den Ergebnissen profitieren Fischer, Wissenschaftler und die Umwelt.

Zur Pressemitteilung: Exotensuche im Krabbennetz

 

20. März 2012: Antifrost-Eiweiße einer Eisalge sollen Tiefkühl-Brötchen vor Gefrierbrand schützen

Die Kieselalge Fragilariopsis cylindrus gedeiht dort, wo viele andere Lebewesen in eine Kälte-Schockstarre fallen würden – nämlich im Meereis der Arktis und Antarktis. Ihr Überleben garantiert ein Antifrost-Protein, das die Alge an ihre Umgebung abgibt. Biologen vom Alfred-Wegener-Institut für Polar- und Meeresforschung in der Helmholtz-Gemeinschaft ist es nun gelungen, den genetischen Bauplan dieses natürlichen Frostschutzmittels zu entschlüsseln und das Eiweiß biotechnologisch herzustellen. In einem gemeinsamen Projekt mit Lebensmittelforschern vom ttz Bremerhaven soll jetzt untersucht werden, ob der Algen-Frostschutz auch Tiefkühl-Brötchen vor der zerstörerischen Kraft der Eiskristalle bewahren kann.

Zur Pressemitteilung: Antifrost-Eiweiße einer Eisalge...

 

8. Februar 2012: Die Ozeanerwärmung lässt Seeelefanten bei der Jagd tiefer tauchen

Die globale Erderwärmung wirkt sich auf das Tauchverhalten und die Nahrungssuche der Südlichen Seeelefanten aus. Wie Forscher des Alfred-Wegener-Institutes für Polar- und Meeresforschung in der Helmholtz-Gemeinschaft in einer gemeinsamen Studie mit Biologen und Ozeanographen der Universitäten von Pretoria und Kapstadt herausfanden, tauchen die Robben tiefer, wenn sie in wärmerem Wasser nach Beute jagen. Die Wissenschaftler erklären dieses Verhalten mit dem Abwandern der Beutefische in größere Tiefen und wollen diese These nun mithilfe eines neuen Sensors überprüfen, der die Nahrungsaufnahme der Tiere unter Wasser registriert.

Zur Pressemeldung: Ozeanerwärmung lässt Seeelefanten tiefer tauchen

 

 
Druckversion dieser Seite
PDF-Version dieser Seite