Delegation vom japanischen Institut JAMSTEC besucht das Alfred-Wegener-Institut
19. September 2012.Der neue Präsident des japanischen Forschungsinstituts JAMSTEC, Dr Asahiko Taira, hat gestern mit einer Delegation das Alfred-Wegener-Institut (AWI) in Bremerhaven besucht. Die Gäste trafen AWI-Direktorin Prof. Dr. Karin Lochte und AWI-Forscher, die bereits mit Kollegen vom JAMSTEC (Japan Agency for Marine-Earth Science and Technology) kooperieren. Beide Gruppen möchten im kommenden Jahr einen gemeinsamen Workshop in Deutschland organisieren, um die bereits bestehenden Kooperationen zu vertiefen und neue gemeinsame Aktivitäten und Projekte zu entwickeln. Dazu möchten die japanischen Forscher zukünftig noch engere Kontakte zu deutschen Meeresforschunginstituten aufbauen.
Das Foto zeigt Dr. Asahiko Taira, JAMSTEC-Präsident (Mitte links) und seine Delegation am Alfred-Wegener-Institute (AWI-Directorin Prof. Dr. Karin Lochte im Foto Mitte links). Quelle: Yves Nowak, Alfred Wegener Institute
Sommerschule zu Klimawandel im marinen Bereich
19. September 2012. Derzeit treffen sich 40 herausragende Studierende aus 17 Nationen an norddeutschen Institutionen, um sich in einer von der Mercator Stiftung geförderten internationalen Sommerschule intensiv mit dem Klimawandel in der Meeresumwelt auseinanderzusetzen. Die jungen Nachwuchswissenschaftler studieren in Europa Meeresbiologie, Ozeanographie, Geo-, Klima- oder Umweltwissenschaften und bringen somit unterschiedliches Wissen und Fragen in die Sommerschule ein. Die verschiedenen fachlichen wie kulturellen Hintergründe stimulieren anregende Diskussionen um Ursachen und Auswirkungen von Klimawandel im Meer und helfen den jungen Menschen, ein Netzwerk zu bilden, das sich auch weit über Europa hinaus entwickeln soll. Der Vernetzungsgedanke ist ein ausdrückliches Ziel des European Campus of Excellence in dessen Rahmen die Sommerschule stattfindet. Die Sommerschule soll den Studierenden eine Plattform für kreative disziplinäre und interdisziplinäre Projekte bieten, die für zukünftige Entwicklungen und Forschungskooperationen nützlich sein können.
Zweite Runde: Forschungsprojekt BIOACID läuft weitere drei Jahre
4. September 2012. Das deutsche Verbundprojekt zur Erforschung der Ozeanversauerung geht in die zweite Phase: Ab September 2012 untersuchen Forscher vom Alfred-Wegener-Institut gemeinsam mit Kollegen von 14 Instituten unter dem Dach von BIOACID (Biological Impacts of Ocean Acidification), wie marine Lebensgemeinschaften auf Ozeanversauerung reagieren. Die Konsequenzen für das Nahrungsnetz, die Stoff- und Energieumsätze im Meer sowie schließlich auch für Wirtschaft und Gesellschaft stehen dabei im Mittelpunkt. Das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) unterstützt die auf drei Jahre angelegten Arbeiten mit 8,77 Millionen Euro. Weitere Informationen gibt es in dieser Pressemitteilung des GEOMAR | Helmholtz-Zentrum für Ozeanforschung Kiel.
Das Foto zeigt eine Kalkalge der Art Emiliania huxleyi. Versauert der Ozean, nimmt der Kalkgehalt solcher Algen ab, das Skelett wird dünner. Foto: Gerald Langer, Alfred-Wegener-Institut





