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Alfred-Wegener-Institut startet eigenen Facebook-Auftritt

29. März 2012. Seit wenigen Tagen können Interessierte und Freunde des Alfred-Wegener-Institutes für Polar- und Meeresforschung in der Helmholtz-Gemeinschaft das aktuelle Geschehen am Institut auch via Facebook verfolgen. Unter www.facebook.com/AlfredWegenerInstitut wird die Pressestelle in Zukunft bilderreich von Expeditionen, neuen Forschungsergebnissen, interessanten Ereignissen und Veranstaltungen berichten. Wenn Sie nichts verpassen wollen und bereits Facebook-Mitglied sind, besuchen Sie unsere Facebook-Seite und klicken Sie einfach auf den „Gefällt-Button“.


 

Jetzt anmelden: Sylter Sommerschule für Küstenforscher bietet 17 freie Plätze

27. März 2012. Die Sylter Außenstelle des Alfred-Wegener-Institutes in List richtet in diesem Jahr die „Summer School: Challenges in Changing Coastal Seas“ aus und sucht nun 17 Nachwuchswissenschaftlerinnen und –wissenschaftler, die vom 5. bis  19. Juni 2012 an zahlreichen Vorlesungen, Exkursionen und Laborkursen teilnehmen wollen. Zu den Schwerpunktthemen zählen unter anderem die Auswirkungen des Meeresspiegelanstieges und der Ozeanversauerung sowie Nachhaltigkeitskonzepte für die Fischerei und die Energiewirtschaft. Die Teilnahme an diesem Sommerkurs ist kostenfrei. Mehr Informationen zum Kursprogramm sowie das Anmeldeformular und alle Bewerbungsregularien finden Sie hier. Der Sommerkurs ist eine gemeinsame Veranstaltung des Alfred-Wegener-Institutes für Polar- und Meeresforschung, des Institutes für Küstenforschung in Geesthacht, dem Leibnitz-Institut für Ostseeforschung und der EUCC Die Küsten Union Deutschland.


 

Die TIEFSEE liegt in Rosenheim

26. März 2012. In Zusammenarbeit mit dem Konsortium Deutsche Meeresforschung, dem Zoologischen Museum der Universität Hamburg, dem Alfred-Wegener-Institut und vielen weiteren Partnern und Leihgebern präsentiert das Lokschuppen Ausstellungszentrum Rosenheim die Sonderausstellung TIEFSEE vom 23. März bis zum 4. November 2012.

Die Ausstellung ist täglich geöffnet. Weitere Informationen finden Sie unter folgendem Link: http://www.tiefsee-ausstellung.de/


 

"Eistau" - Schauspieler und Forscher begegnen sich in Bremerhaven

23. März 2012. Am 24. März findet in Bremerhaven die Uraufführung des Theaterstücks "Eistau" nach einem Roman von Ilija Trojanow statt: Der Tod "seines" Alpen-Gletschers scheint für den Roman-Forscher Zeno auch der eigene zu sein. Er macht sich auf den Weg ins Eis der Antarktis. Bei der Inszenierung des Stadttheaters Bremerhaven kommen auch echte Wissenschaftler zu Wort. Während der Aufführungen bereichten Antarktisforscher vom Alfred-Wegener-Institut für Polar- und Meeresforschung über ihre Arbeit aus der Antarktis. „Wir hoffen, dass wir bei den Theaterbesuchern die Begeisterung für den einzigartigen Naturraum Antarktis wecken können", freut sich Prof. Dr. Karin Lochte, die Direktorin des Alfred-Wegener-Instituts, über die Bremerhavener Kooperation. Weitere Informationen gibt es auf dieser Webseite des Stadttheaters sowie in diesem Zeitungsbericht.

 


 

Mehr als 20 Jahre erfolgreiche russisch-deutsche Kooperation in der Forschung

23. März 2012. Im Februar 2011 erneuerten das Meeresbiologische Institut Murmansk (Murmansk Marine Biological Institute of the Kola Scientific Centre of the Russian Academy of Sciences - MMBI) und das Alfred-Wegener-Institut für Polar- und Meeresforschung ihre Kooperationsvereinbarung. 20 Jahre nach der Erstunterzeichnung in Bremerhaven, trafen sich die Wissenschaftler in Murmansk für ein eintägiges Symposium über die marine Forschung in der Westarktis mit Fokus auf der Barentsee. Die Forscher des MMBI präsentierten die Schwerpunkte ihrer Arbeit in der Vergangenheit und skizzierten die zukünftige Ausrichtung ihrer Institution. Die deuschten Teilnehmer fassten die arktische Meeresforschung des Alfred-Wegener-Instituts zusammen. Die Ergebnisse des Symposiums sind in den "Berichten zur Polar- und Meeresforschung" von den Herausgebern Prof. Dr. Gotthilf Hempel, Gründungsdirektor des Alfred-Wegener- Instituts, Prof. Dr. Karin Lochte, aktuelle Direktorin des Alfred-Wegener- Instituts, und Acad. Prof. Gennady Matishov, Direktor des MMBI, zusammengefasst. Der Bericht "Arctic Marine Biology - A workshop celebrating two decades of cooperation between Murmansk Marine Biological Institute and Alfred Wegener Institute for Polar and Marine Research" steht hier zu Download bereit...


 

Meerestaufe für Matilde, den neuen Unterwasser-Roboter des Alfred-Wegener-Institutes

22. März 2012. Die Kaltwasser-Korallenforscher des Alfred-Wegener-Institutes haben während einer Expedition an der Westküste Chiles zum ersten Mal ihr neues ROV (Remotely Operated Vehicle) eingesetzt. Der ferngesteuerte Unterwasser-Roboter bestand den Testlauf mit Bravour und lieferte den Biologen um Prof. Claudio Richter aufschlussreiche Aufnahmen aus der Korallenwelt des Comau Fjordes. Die herausragende Stärke des neuen ROV ist sein Kamerasystem. Es besteht aus zwei HD-Videokameras, die von den Forschern so ausgerichtet werden, dass 3-D-Aufnahmen möglich sind. Mithilfe einer Software erstellen die Wissenschaftler dann im Anschluss genaue 3-D-Rekonstruktionen der Korallenbänke, anhand derer sie bestimmen können, wie viele Organismen auf einem Quadratmeter leben oder wie weit entfernt diese voneinander wachsen. Im Vorfeld seines ersten Tauchganges wurde das ROV zudem auf den Namen „Matilde“ getauft – in Anlehnung an Matilde Urrutia, die Ehefrau des chilenischen Literatur-Nobelpreisträgers Pablo Neruda, die als Inspiration und treibende Kraft hinter seinem Schaffen gilt. Mehr über das neue ROV und die Forschung an Kaltwasserkorallen erfahren Sie hier.


 

Jubany-Station umbenannt zu Ehren Dr. Alejandro Carlinis

19. März 2012. Die argentinische Präsidentin Cristina Fernandez de Kirchner hat die Umbenennung der antarktischen Jubany-Station zur Carlini-Station bekannt gegeben. Damit wird der Biologe Dr. Alejandro Carlinigeehrt, der im Jahr 2010 starb. Präsidentin Kirchner würdigte mit der Umbenennung im Februar 2012 alle Forscher, die in der Antarktis arbeiten. Die Carlini-Station liegt an der Potter-Bucht auf King George Island, der größten der Südshetlandinseln. Sie ist eine von sechs ganzjährig betriebenen argentinischen Forschungsstationen und seit 1953 in Betrieb. Im Jahr 1994 eröffneten das deutsche Alfred-Wegener-Institut gemeinsam mit dem argentinischen Antarktisinstitut Instituto Antártico Argentino (IAA) und den Niederlanden gemeinsam das Dallmann-Labor, das Teil der Station ist. 

Dr. Alejando Carlini war ein Meeresbiologe, der sich auf Marine Säuger spezialisiert hatte. Er starb 2010 an einem Herzinfarkt im Alter von 47 Jahren. Seit seinem Start am argentinischen Antarktisinstitut 1987 hat er an zahlreichen Antarktisexpeditionen teilgenommen und war ein geachtetes Mitglied der antarktischen Forschergemeinschaft. Weitere Informationen zum Dallmann-Labor finden Sie hier, Weiteres zur Umbenunng der Station (in englischer Sprache) in diesem Pressartikel.


 

Polarflugzeug Polar 5 startet Messkampagne in der Arktis

Ein Arktischer Wolf vor der Polar 5 in Alert, Kanada. Foto: Stefan Hendricks, Alfred-Wegener-Institut

19. März 2012. Auf dem Flughafen von Longyearbyen, Spitzbergen, startet heute das Forschungsflugzeug Polar 5 zu seinem ersten Messflug der PAMARCMiP-Kampagne 2012 (PAMARCMiP – Polar Airborne Measurements and Arctic Regional Climate Model Simulation Project ). An Bord befinden sich Meereisphysiker des Alfred-Wegener-Institutes sowie kanadische Atmosphärenforscher. Die Wissenschaftlerteams wollen im Laufe der kommenden drei Wochen die Dicke des arktisches Meereises vermessen sowie den Aerosol- und Rußgehalt der Luft in bis zu 4000 Metern Höhe untersuchen. Ihre Flugroute führt sie dabei von Spitzbergen über die Station Nord auf Grönland bis nach Resolute Bay im Norden Kanadas. Ziel der Untersuchungen ist es, Hinweise auf Veränderungen in der Arktis zu finden und die physikalischen Prozesse zwischen Eis und Atmosphäre besser zu verstehen. Ein besonderes Augenmerk wird dabei auf der Vermessung der Meereis-Dicke liegen. „Im Winter und Frühjahr ist es in der zentralen Arktis unmöglich, die Meereisdicke vom Schiff aus zu messen. Wir setzen deshalb auf das Flugzeug und unseren Eisdickensensor EM-Bird, dessen Messungen die besten sind, die es gibt“, sagt Andreas Herber vom Alfred-Wegener-Institut. Die Ergebnisse der Meereisdickenmessung fließen anschließend zum Beispiel in das Eis-Ozean Modell NAOSIM mit ein und dienen so unter anderem der Vorhersage des Sommer-Meereisminimums. Die PAMARCMiP-Kampagne 2012 ist die dritte ihre Art. Bereits in den Jahren 2009 und 2011 waren deutsche und kanadische Wissenschaftler auf der selben Flugroute unterwegs. Englisch-sprachige Informationen dazu finden Sie unter anderem hier.


 

Rund 100 Klima-Wissenschaftler treffen sich zum zweiten REKLIM-Workshop in Lüneburg

Teilnehmer des REKLIM-Workshops diskutieren Forschungsergebnisse, die auf Postern präsentiert wurden, Foto: Klaus Grosfeld, Alfred-Wegener-Institut

19. März 2012. In Lüneburg beginnt heute der zweite Workshop des Helmholtz-Verbundes „Regionale Klimaänderungen“ (REKLIM), zu dem rund 100 Wissenschaftler aus den acht beteiligten Helmholtz-Forschungszentren erwartet werden. Die Teilnehmer wollen sich auf der dreitägigen Veranstaltung über aktuelle Forschungsergebnisse austauschen und Ideen für zukünftige Projekte diskutieren. Auf der Tagesordnung stehen unter anderem Vorträge über die Erfahrungen bei der Fernerkundung von Permafrostböden, über Methanmessungen und die Forschritte auf dem Weg zu einem regionalen Klimamodell für die Arktis. Im REKLIM-Verbund bündeln acht Forschungszentren der Helmholtz-Gemeinschaft ihre Kompetenzen zur Erforschung des regionalen Klimas. Ziel der Forschungsaktivitäten ist ein besseres Verständnis der regionalen Prozesse. Die Erkenntnisse sollen dazu beitragen, Anpassungs- und Vermeidungsstrategien zu optimieren und auf diese Weise eine wichtige Hilfestellung für entsprechende Entscheidungsträger liefern. Mehr Informationen zu REKLIM finden Sie hier.


 

Internationales Online-Schülerlabor zur Ozeanversauerung jetzt auch auf Deutsch

Biogeochemiker des Alfred-Wegener-Institutes und der Helmholtz-Graduiertenschule für Polar- und Meeresforschung (POLMAR) haben ein englischsprachiges Online-Schülerlabor zur Ozeanversauerung (Ocean acidification activity and virtual lab) jetzt ins Deutsche übersetzt, sodass von nun ab auch hierzulande Schüler und Lehrer mit der Internet-Lernsoftware arbeiten können. Das Programm gibt seinen Nutzern zunächst eine kurze, unterhaltsame Einführung in das Thema „Ozeanversauerung“. Anschließend schlüpfen die Schüler virtuell in die Rolle eines Wissenschaftlers, der im Labor Seeigellarven aufziehen und vermessen soll. Beim abschließenden Vergleich der selbst aufgezeichneten Wachstumsdaten mit Wachstumskurven aus der Vergangenheit wird deutlich, welche schwerwiegende Folgen die Versauerung der Meere für die Seeigel und das gesamte Ökosystem Meer mit sich bringt. Die Startseite der deutschen Version des Online-Schülerlabors finden Sie hier.


 

Die Arktis ist eine Schlüsselregion - AWI-Direktorin Prof. Karin Lochte über wichtige Aufgaben in der Nordpolarforschung

Der Schutz und die nachhaltige Entwicklung der Arktis sind für Prof. Karin Lochte, wissenschaftliche Direktorin des Alfred-Wegener-Institutes für Polar- und Meeresforschung, Aufgaben mit herausragendem Stellenwert. In einem Beitrag für die März-Ausgabe des Newsletter der Helmholtz-Gemeinschaft schreibt sie, die Arktis sei eine Schlüsselregion, die durch Klimawandel und geopolitische Entwicklungen zunehmend in den Mittelpunkt politischer und wirtschaftlicher Interessen rücke. Um den Schutz dieses einzigartigen Lebensraumes zu gewährleisten, werden dringend bessere wissenschaftliche Beobachtungen und Vorhersagen benötigt. Die Helmholtz-Gemeinschaft wird ebenfalls neue Impulse für die Arktisforschung liefern. So ist zum Beispiel der Ausbau eines Ozean- und Tiefsee-Observatoriums in der Framstraße zwischen Spitzbergen und Grönland geplant, wo der hauptsächliche Wasseraustausch zwischen dem Nordatlantik und der Arktis stattfindet. "Hochauflösende Messungen und Beobachtungen an dieser marinen "Pulsader" werden bessere Rückschlüsse auf das Verhalten und die Entwicklungen im gesamten Arktischen Ozean ermöglichen", schreibt Prof. Karin Lochte. Ihren Beitrag lesen Sie in voller Länge hier.

 


 

Der AtkaXpress, Deutschlands südlichstes Magazin, geht online

Der AtkaXpress, das Magazin der Neumayer-Überwinterer, ist von nun ab online zu lesen. Mit dem Start der antarktischen Winters berichtet das 32.Überwintererteam um Stationsleiter Dr. Christoph Möbius auf der Website des Alfred-Wegener-Institutes für Polar- und Meeresforschung in der Helmholtz-Gemeinschaft von seiner Arbeit und dem Leben in der Antarktis.  

Das Magazin wurde vor gut 30 Jahren als Stationszeitung ins Leben gerufen. Später verschickte das Alfred-Wegener-Institut die Berichte der Antarktisforscher und -forscherinnen auch an deren Familienangehörige, um sie an dem Leben der Männer und Frauen teilhaben zu lassen. Mit dem Beginn des Internet-Zeitalters erschien der AtkaXpress dann als Druck- und PDF-Variante. Die digitalen Ausgaben der Jahrgänge 2000 bis 2011 stehen noch heute im AtkaXpress-Archiv zum Download zur Verfügung. Die Leser und Fans von Deutschlands südlichstem Magazin dürfen sich jetzt auf den „AtkaXpress online“ freuen: Berichten die Überwinterer hier doch aktueller denn je zuvor. Zudem haben sie nun die Gelegenheit, viel mehr Foto- und Videomaterial zu zeigen, als dies in der Vergangenheit möglich war. Den AtkaXpress finden Sie von nun ab unter dem Link: http://www.awi.de/de/go/atkaxpress


 

In vier Wochen endet die Bewerbungsfrist für die International Summer School 2012

Bis zum 31. März haben interessierte Masterstudenten und Doktoranden noch Zeit, sich für die International Summer School „Climate Change in the Marine Realm“ zu bewerben. Der 14-tägige Sommerkurs mit Themenschwerpunkten wie „Marine Ökosysteme und Klimawandel“, „Küstenmeere im Klimawandel“ und „Die Rolle der Ozeane im Klimasystem“ findet vom 10. bis 24. September statt. Die erste Woche werden die Teilnehmer in List auf Sylt verbringen und von dort auch zu Exkursionen ins Wattenmeer starten . Die Lehrveranstaltungen der zweiten Woche werden an der Universität in Bremen angeboten. Die Sommerschule richtet sich an Masterstudenten und Doktoranden aus allen Teilen der Welt. Die Unterrichtssprache wird Englisch sein. Mehr Informationen über das Kursprogramm und Summer-School-Stipendien finden Sie hier.


 
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