Ilse van Opzeeland gewinnt den Annette-Barthelt Preis 2011
27 Mai 2011. Dr. Ilse van Opzeeland ist die Siegerin des diesjährigen Annette-Barthelt-Preises. Die Biologin vom Alfred-Wegener-Institut für Polar- und Meeresforschung in der Helmholtz-Gemeinschaft erhält den Preis für ihre Doktorarbeit an der Universität Bremen mit dem Titel "Acoustic ecology of marine mammals in polar oceans". Die Daten für die Dissertation gewann die Forscherin am Akustik-Observatorium PALAOA, das die Arbeitsgruppe Ozeanakustik des Alfred-Wegener-Instituts in der Antarktis betreibt. Der Annette-Barthelt-Preis ist mit einem vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) geförderten Forschungsstipendium in Höhe von 6.000 Euro verbunden. Ilse van Ozeeland teilt ihn mit Dr. Florian Scholtz vom IfM-Geomar in Kiel. Fotos der Preisträgerin finden Sie hier. Weitere Informationen über das Akustik-Observatorium PALAOA gibt es hier.
Tag der offenen Tür an der Biologischen Anstalt Helgoland
27. Mai 2011. Am Samstag, den 28. Mai, findet an der Biologischen Anstalt Helgoland der diesjährige Tag der offenen Tür statt. Von 15:00 bis 19:00 Uhr geben die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter Einblicke in ihre Forschung. Pflanzen, Tiere und auch Mikroorganismen wie Bakterien und Viren sind die Untersuchungsobjekte der Meeresforscher. Die Besucher können in den Laboren, im Aquarium, der Bibliothek, dem 2010 eingeweihten neuen Tauchzentrum und auf den Forschungsschiffen Neues über den Lebensraum Nordsee und die dort stattfindenden Veränderungen lernen. Bei Kaffee und Kuchen können Gäste mit den Wissenschaftlern diskutieren, während der Nachwuchs bei einer Kinderrallye auf Entdeckungstour durch die Institutsgebäude geht.
Nordseebüro-Webseite jetzt online
25. Mai 2011. Die Nordsee ist ein einzigartiger Naturraum und ein bedeutender Wirtschaftsstandort. Die daraus entstehenden Nutzungskonflikte sowie der globale Klimawandel erfordern eine wissenschaftliche Beratung von Politik und Umweltschutzbehörden. Das AWI führt an den Standorten Bremerhaven, Helgoland und Sylt zahlreiche Untersuchungen zu Veränderungen der Nordsee durch. Es ist an einer Vielzahl von Programmen, Projekten und Auftragsforschung zur Umweltbeobachtung aktiv beteiligt. Das daraus entstandene Expertenwissen spiegelt sich in der Einbindung von AWI-Wissenschaftlern in nationalen und europäischen Fach- und Beratungsgremien wider.
Informationen über das Nordseebüro und Forschungsthemen aus der Nordsee finden Sie hier...
Kooperationsabkommen mit Yakutsk und Kazan
16. Mai 2011. Am 12. Mai unterzeichneten Vertreter des Alfred-Wegener-Instituts für Polar und Meeresforschung und der Universitäten von Yakutsk (Republik Sakha, Russland) und Kazan (Russland) in Potsdam ein Kooperationsabkommen zur wissenschaftlichen Zusammenarbeit auf dem Gebiet der Polar- und Klimaforschung. Beide Universitäten sind zu dem kleinen Kreis der Russischen Föderalen Universitäten ernannt worden zu dem insgesamt nur sieben russische Universitäten zählen. Die Zusammenarbeit verspricht deshalb gemeinsame wissenschaftliche Arbeiten auf hohem Niveau.
Mit dem AWI verbindet beide Universitäten auch ein Projekt zur Errichtung eines "Gemeinsamen Deutsch-Russischen Labors für die Untersuchung von Umweltdynamik in der terrestrischen Arktis (Biologoisches Monitoring - BioM)", welches am AWI von Frau Dr. Nazarova und an der Universität Yakutsk von Frau Dr. Pestryakova geleitet wird und vom BMBF und der russischen Seite gefördert wird.
Das Foto von der Unterzeichnung des Kooperationsabkommens zeigt Dr. Ludmilla Pestryakova und Prof. Karin Lochte (vorne) Dr. Larisa Nazarova (AWI) und Prof. Hans-Wolfgang Hubberten (hinten).
Forschungsministerinnen treffen sich in Berlin
12. Mai 2011. Heute treffen sich in der königlich norwegischen Botschaft in Berlin Tora Aasland, Norwegische Ministerin für Forschung und Höhere Ausbildung, und Prof. Anette Schavan, Bundesministerin für Bildung und Forschung. Sie eröffnen das Polarforschungsseminar ”NORD! Polar- und Klimaforschung im hohen Norden“, an dem auch das Alfred-Wegener-Institut für Polar- und Meeresforschung in der Helmholtz-Gemeinschaft (AWI) mitwirkt. AWI-Direktorin Prof. Karin Lochte wird einen Vortrag halten mit dem Titel "Internationale Forschung im hohen Norden - deutsche Erfahrungen. Deutsch-norwegische Zusammenarbeit in den Polargebieten”. Themen werden unter anderem das Svalbard Integrated Earth Observing System (SIOS) auf Spitzbergen, die Verkabelung des Tiefsee-Observatoriums "AWI-Hausgarten" sein.
Weitere Informationen zum Seminar "NORD" finden Sie auf der Seite der Norwegischen Botschaft und im Programm des Polarforschungsseminars (PDF).
Das Foto zeigt (von rechts nach links) Tora Aasland, Annette Schavan und Karin Lochte bei einem Besuch der deutsch-französischen Forschungsbasis AWIPEV auf Spitzbergen 2008. Foto: F. Steinhoff, Alfred-Wegener-Institut
Frischer Wind - 3 Tage Wissenschaftsfestival in Bremerhaven
5. Mai 2011. Bremerhavener Institutionen laden ein zu einem vielfältigen Programm. Beim dreitägigen Bremerhavener Science-Festival „Frischer Wind" (6. Mai - 8. Mai 2011) können Besucher große und kleine Attraktionen rund ums Klima erleben. Das Netzwerk Pier der Wissenschaft ermöglicht es Neugierigen, hinter sonst verschlossene Türen zu schauen, sich in neue Blickwinkel zu begeben oder mit Standpunkten auseinanderzusetzen. In den einzelnen wissenschaftlichen Einrichtungen gibt es zahlreiche Angebote, abgerundet durch ein Bühnenprogramm in den Havenwelten.
Das Alfred-Wegener-Institut beteiligt sich am Samstag, dem 7. Mai 2011, von 10.00 bis 16.00 Uhr mit einem Programm im AWI-Gebäude in der Innenstadt (Columbusstraße / Am Alten Hafen). An diesem Tag können die Gäste typische Messinstrumente aus der Meeresforschung anfassen und einige in der Nordsee stattfindende Forschungsarbeiten erkunden. Im Rahmen der Abendveranstaltung wird es auf der zentralen Bühne um 16:30 Uhr ein Live-Telefonat mit der Arktis und Antarktis geben, bei dem Fragen aus dem Publikum sehr willkommen sind!
Überblick des Film- und Vortragsprogramms am Alfred-Wegener-Institut:
- 10:00-10:30 Uhr: Ohne Kurs durchs Nordpolarmeer (Film über die russische Nordpol-Driftsation NP 35)
- 10:40-11:20 Uhr: Tiefseeforschung in der Arktis (Vortrag von Dr. Michael Klages)
- 11:30-12:10 Uhr: Tauchen im Polarmeer (Vortrag von Max Schwanitz)
- 12:20-12:50 Uhr: Wird der Arktische Ozean wärmer? (Vortrag von Prof. Dr. Ursel Schauer)
- 13:00-13:30 Uhr: Die Bedeutung der polaren Ozeane für das Klima (Vortrag von Dr. Eberhard Fahrbach)
- 13:40-14:30 Uhr: Wie klingt das Südpolarmeer? (Vortrag von Dr. Lars Kindermann)
- 14:40-15:10 Uhr: Schmelzende Gletscher und trübes Wasser (Vortrag von Dr. Valeria Bers)
- 15:10-16:00 Uhr: Wenn das Eis schmilzt (Film über eine Antarktisexpedition des Forschungsschiffs Polarstern)
Das vollständige Programm finden Sie in diesem PDF.
Weitere Informationen gibt es auf der Webseite der Pier der Wissenschaft.
Girls' Day 2011
4. Mai 2011. Wo bebt gerade die Erde? Wie entstehen aus Daten Landkarten? Auf dem Girls' Day des Alfred-Wegener-Instituts am 14. April 2011 beantworteten Forscher/innen, Techniker/innen und Verwaltungsangestellte solche und viele weitere Fragen. Über 70 Mädchen erhielten so einen Einblick in Wissenschaft, Forschung und alles, was damit zusammenhängt.
Ein herzliches Dankeschön an die Kolleginnen und Kollegen, die den Mädchen in den folgenden Workshops ihr Wissen vermittelt haben:
- Wo bebt gerade die Erde? (Vera Schlindwein)
- Webseiten und Programmieren (Christian Schäfer-Neth)
- Wie entsteht eine Landkarte aus Messdaten? (Rainer Sieger)
- Schneeflocken und Sternschnuppen (Margret Grobe und Herr Schäfer)
- Klima und Klimawandel (Klaus Grosfeld)
- Tsunamis - Computer helfen bei der Frühwarnung (Natalja Rakowsky)
- Planktonbiomechanik (Corinna Dubischar)
- Wasserproben am Silbersee (Jürgen Laudien)









