Ein Ozean im Wandel - Meeresforscher berichten aus der Arktis
Kaum eine Region dieser Erde spürt den Klimawandel so deutlich wie die Arktis. Die Temperatur im Norden ist doppelt so stark gestiegen wie im globalen Mittel. Das arktische Meereis geht rapide zurück. Seine Ausdehnung schrumpfte in diesem Jahr bereits zum fünften Mal in Folge auf ein Sommer-Minimum weit unter dem Durchschnittswert vergangener Jahrzehnte. Das Meereis hat zudem deutlich an Volumen verloren.
Welche Folgen diese Klimaveränderungen haben, erforschen die Wissenschaftler des Alfred-Wegener-Instituts für Polar- und Meeresforschung in der Helmholtz-Gemeinschaft. In diesem Sommer fuhr ein Team von 50 Wissenschaftlern und Technikern mit dem Forschungseisbrecher Polarstern durch den zentralen Arktischen Ozean und erreichte dabei am 22. August 2011 den Nordpol. Auf zwei Expeditionsabschnitten zuvor waren Meeres- und Tiefsee-Observatorien angefahren worden, die seit Jahren Daten erheben, um Umweltveränderungen im Arktischen Ozean erfassen zu können.
Welche Beobachtungen die Forscher auf ihrer Reise über den Arktischen Ozean gemacht haben und welche Veränderungen physikalischer, biologischer und chemischer Prozesse sich schon jetzt abzeichnen, berichten die „Augenzeugen“ auf einer Pressekonferenz am 6. Oktober, die Hintergrundinformationen können Sie unter den folgenden Links nachlesen:
Ein Interview mit Fahrtleiterin Prof. Dr. Ursula Schauer
Überblick über die Expedition (PDF)
Glossar zur eingesetzten Technik an Bord (PDF)
Informationen zu den Langzeitobservatorien des Alfred-Wegener-Instituts in der Arktis (PDF)
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